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Was macht eigentlich #21 Jeff Goldblum

Er unterzog seinen Körper in „Die Fliege“ (1986) abenteuerlichen Experimenten, stellte sich in „Jurassic Park“ (1993) Urzeitkreaturen entgegen und rettete die Welt in „Indpendence Day“ (1996); dies sind vermutlich die bekanntesten Filme in der Vita von Jeff Goldblum, der im Laufe seiner Karriere auch viele (eventuell teilweise zu Recht) vergessene Filme drehte. Sein letzter Filmauftritt jenseits von TV-Engagements datiert jedoch in Gestalt von „Morning Glory“ an der Seite von Rachel McAdams und Harrison Ford bereits aus dem Jahre 2010.

Erstmals auf der Leinwand zu sehen war Goldblum 1974 in „Death Wish“ (auch bekannt unter seinem deutschen Titel „Ein Mann sieht rot“) als Bestandteil des Räuber- und Vergewaltiger-Trios, dessen Taten Charles Bronson final dazu veranlassten, eine Spur der Selbstjustiz durch New York zu ziehen. Es folgten neben TV-Auftritten (unter anderem 1975 in „Columbo“) kleinere Rollen in Robert Altmans „Nashville“ (1975), Woody Allens „Der Stadtneurotiker“ (1977) und dem ersten Remake von „Invasion of the Body Snatchers“ (1978). Sein Bekanntheitsgrad stieg schließlich 1985 durch „Kopfüber in die Nacht“ von John Landis, bevor ihm final mit David Cronenbergs „Die Fliege“ der Durchbruch gelang. Neben den eingangs erwähnten Blockbustern war Goldblum darüber hinaus unter anderem in „Vergessene Welt: Jurassic Park“ (1997) sowie Wes Andersons „Die Tiefseetaucher“ (2004) zu sehen, wirkte jedoch auch in seltsamer betitelten Werken wie „Vibes – Die übersinnliche Jagd nach der glühenden Pyramide“ (1988), „Zebo, der Dritte aus der Sternenmitte“ (1988) oder „Great White Hype – Eine K.O.Mödie“ (1996) mit. 2008 spielte er die Hauptrolle im Holocaust-Drama „Ein Leben für ein Leben – Adam Resurrected“, war 2009 und 2010 als Nachfolger von Chris Noth für die achte und neunte Staffel im „Law & Order“-Ableger „Criminal Intent – Verbrechen im Visier“ im Einsatz, fokussierte sich nach „Umständlich verliebt“ (2010) an der Seite von Jennifer Aniston sowie „Morning Glory“ jedoch vermehrt auf TV-Auftritte.

Zwei Filme mit Goldblum stehen allerdings mehr oder minder kurz vor der Veröffentlichung: Im Oktober 2013 erscheint „Le Weekend“ unter der Regie von Roger Michell („Notting Hill“, „Spurwechsel“), in welchem Goldblum neben Jim Broadbent und Lindsay Duncan eine der Hauptrollen übernimmt. Daneben wird er im für 2014 angesetzten „The Grand Budapest Hotel“ mit Saoirse Ronan, Ralph Fiennes, Edward Norton, Jude Law, Bill Murray und vielen anderen sich erneut dem skurrilen Humor von Wes Anderson hingeben. Und wer weiß, vielleicht darf Goldblum zusammen mit Bill Pullmann unter der Regie von Roland Emmerich in „Independence Day 2“ (geplant für 2015) und „Independence Day 3“ (ohne Termin) ja noch ein paar Mal die Welt retten…

Autor: Jakob Larisch

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