Hinterlasse einen Kommentar

Was macht eigentlich #17 Denise Richards

In „Starship Troopers“ (1997) verdrehte sie Casper Van Dien den Kopf, in „Wild Things“ (1998) Matt Dillon (sowie vermutlich auch dem Rest des Casts). In „James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug“ (1999) durfte sie als Dr. Christmas Jones die Reihe idiotischer Bond-Girl- Namen weiterführen und kassierte dafür von „Entertainment Weekly“ die Auszeichnung des schlechtesten Bondgirls aller Zeiten. Mit Kleinstrollen in „Tatsächlich…Liebe (2003) und „Scary Movie 3“ (2003) wurde es jedoch still um Denise Richards.

Nach diversen Auftritten in TV-Serien begann Richards‘ Karriere 1993 in der Copfilm-Parodie „Loaded Weapon 1“. Neben weiterer TV-Arbeit erschien sie in vermutlich zu Recht vergessenen Filmen wie „Clash – Showdown in L.A.“ (1994) (wo sie eine kleine Rolle spielte) sowie „Tammy and the T-Rex“ (1994) (wo sie die Hauptrolle spielte). Doch 1997 kam Paul Verhoeven und besetzte Richards als Volltreffer in seiner Militärsatire „Starship Troopers“, dessen Fahrwasser sie vermutlich zu John McNaughtons „Wild Things“ schwemmte, welcher seine zweite Hauptrolle in Neve Campbell ebenfalls mit einem Shootingstar besetzte; ihr war kurz zuvor mit „Scream“ (1996) und „Scream 2“ (1997) der Durchbruch gelungen. Nach „Gnadenlos schön“ (1999) an der Seite von Kirsten Dunst, Kirstie Alley und Brittany Murphy folgte bereits erwähnter Auftritt als Sidekick von 007 alias zu dieser Zeit Pierce Brosnan.

Doch die schlechten Kritiken, die Richards nach ihrer Bond-Performance erhielt, schienen sich auf ihre Karriere auszuwirken. Sporadische TV-Auftritte in „Friends“, „Chaos City“, „Sex, Love & Secrets“ oder „Two and a Half Men“ gesellten sich zu filmischen Krachern wie „Love Birds – Liebe auf den zweiten Blick“ (2002), „Ein Elvis kommt selten allein“ (2004) und dem titeltechnischen Höhepunkt „Im tiefen Tal der Superbabes“ (2009), welcher zumindest vom Namen her vermutlich nicht zufällig an die Filme des Exploitation-Regisseurs Russ Meyer gemahnt. Dazu gesellten sich ihre eigene Reality-Show „Denise Richards: It’s Complicated“ (2008-2009) sowie ein Auftritt bei „Dancing with the Stars“ (2009). Ihr letzter Film datiert aus dem Jahre 2012, als sie in „Madea’s Witness Protection“ mitwirkte, ein Werk des amerikanischen Regisseurs Tyler Perry, (eventuell) bekannt für „Diary of a Mad Black Woman“ (2005) oder „Why did I get married?“ (2007). Seit 2013 jedoch scheint Denise Richards eine Hauptrolle in der US-Serie „Twisted“ zu spielen, deren Pilotfolge am 19. März 2013 ausgestrahlt wurde und deren regulärer Sendebeginn am 11. Juni 2013 sein soll. Es bleibt zu hoffen, dass sie eventuell nochmals einen namhaften Auftritt ergattern kann, um unter Beweis zu stellen, dass ihre zumindest in „Starship Troopers“ und „Wild Things“ durchaus unter Beweis gestellte Ausstrahlung nicht verloren gegangen ist…

Autor: Jakob Larisch

Leave a Reply