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Was macht eigentlich… #1: Sam Raimi

Wie kann es eigentlich sein, dass wir schon so lange keinen neuen Film mehr von dem Mann gesehen haben, der uns die „Tanz der Teufel”- und die „Spiderman”-Trilogie gebracht hat? Denn seit er im Jahr 2009 mit „Drag Me To Hell“ noch einmal zu seinen Horrorwurzeln zurückgekehrt war, ist es doch irgendwie merklich still um Sam Raimi geworden. Doch der Eindruck täuscht, denn unproduktiv war er in keinster Weise.

Zwar liegt Raimis letzter Film, bei dem er selbst Regie geführt hat, nun schon drei Jahre zurück, doch im Filmbusiness war der gute Mann auch weiterhin sehr geschäftig. Vor allem als Produzent ist er in letzter Zeit in Erscheinung getreten. TV-Serien wie „Spartacus – Gods of the Arena“, „Spartacus – Blood and Sand“ sowie „Legend of the Seeker – Das Schwert der Wahrheit“ gehen diesbezüglich auf sein Konto. Mit seiner Filmproduktionsfirma Ghost House Pictures präsentiert er aktuell Ole Bornedals Horrorfilm „Possession – Das Dunkle in dir“, der in den USA bereits überaus erfolgreich war und sich nun aktuell anschickt, auch die deutschen Lichtspielhäuser zu erobern. Und ein Remake seines Kulthits „The Evil Dead“ („Tanz der Teufel“) unter seiner Ägide steht ebenfalls bereits in den Startlöchern, ein erster (unglaublich blutiger) Trailer wurde vor kurzem veröffentlicht. Doch wie sieht es nun mit dem Regieführen aus? Auch da müssen Raimi-Fans nicht mehr lange warten, denn „Die fantastische Welt von OZ“ wird im nächsten Jahr als (so deutet es der Trailer zumindest an) kluge und fantasievolle Mischung aus 2D und 3D im Kino starten und beeindruckt nicht nur dank großartiger Schauwerte, sondern auch mit einem regelrechten Killer-Cast: James Franco, Michelle Williams, Mila Kunis, Rachel Weisz. Alle bereits für den Oscar und/oder den Golden Globe nominiert bzw. teilweise auch schon damit ausgezeichnet. Ein Comeback nach Maß.

Prognose:

Evil Dead“ (25. April 2013): Ohne die Frage „Hat man diese Neuauflage tatsächlich gebraucht?“ zu beantworten, wage ich zu behaupten, dass Horror-Fans ein stilsicheres und schockierendes Hochglanz-Remake ins Haus stehen könnte. Hat Potenzial.

Die fantastische Welt von OZ“ (07. März 2013): Der clevere Übergang von 2D zu 3D, der bereits im Trailer angedeutet wird, und die Tatsache, dass „OZ“ einfach wie die bessere Version von Burtons „Alice im Wunderland“ aussieht, machen Lust auf mehr. Und bei dem Cast müsste man ja eigentlich sowieso ein Ticket lösen.


Autor: Markus Schu

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