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The Dark Knight Rises (2012) Podcast Review

 

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Wie wir in Ausgabe 3 vom Trash Talk bereits angekündigt haben, präsentieren wir unsere erneute Review von Christopher Nolans polarisierendem Film „The Dark Knight Rises“. Wir haben die verschiedensten Meinungen vertreten, reinhören lohnt sich alle mal.

Aber seid gewarnt, wir spoilern alles! (~ 80 min.)

Mit dabei sind dieses Mal: Adrian, Max, Jacob und David Schröder

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3 Responses to “The Dark Knight Rises (2012) Podcast Review”

  1. 1
    Markus Says:

    Was labert ihr?:D Bale spielt immer gleich? Ich nenn nur mal fünf Filme, in denen er die Rolle jeweils gänzlich anders anlegt und vor allem nicht auf physischer Präsenz aufbaut: „The Prestige“ (legendär allein schon wegen „Abrakadabra!“), „Todeszug nach Yuma“, „Der Maschinist“, „Rescue Dawn“ und „The New World“. An seine Leistung in „Public Enemies“ kann ich mich nicht mehr gut erinnern, weil ich den Film generell nicht sooo toll fand und „I’m not there“ hab ich leider noch nicht gesehen. Man kann bei Bales Schauspiel prinzipiell keine Tendenz festlegen, das heißt, man kann nicht sagen, dass er seit Jahren nur die Batmanrolle variiert, weil zwischen der „Dark Knight“-Trilogie viele Produktionen entstanden, in denen sich der alte Method-Actor wieder an seine Grenzen gepusht hat: nach „Batman Begins“ kam „Rescue Dawn“, nach „TDK“ kam „The Fighter“. Legendär auch seine Leistung in „American Psycho“. Bale ist ein ganz Großer, das muss an dieser Stelle mal gesagt werden. Und seine Interpretation des Batman/Bruce Wayne ist bereits heute Hollywoodgeschichte. Hab gerade letzte Woche auch wieder „Begins“ und „TDK“ geschaut und eigentlich ist es eine Schande, dass Bale für seine Performance in der Trilogie (bisher) noch keine Oscarnominierung erhalten hat. Heath Ledger in seiner Rolle als Joker auch nur ansatzweise das Wasser reichen zu können, hätte wohl viele andere Darsteller überfordert. Bale meistert diese Aufgabe mit Bravour und dem Film gelingt auch gerade deswegen etwas meisterliches: „TDK“ verkommt nicht zur Joker-One-Man-Show. Auch gerade deshalb bleibt „TDK“ in punkto Comicverfilmungen DAS unerreichte Meisterwerk. (Mittlerweile muss ich sogar zugeben, dass er einen Hauch besser ist als „Begins“.)

  2. 2
    admin Says:

    Bale hat in seinem Schauspiel nach meinem Eindruck aber keine Highlights. Keine Gestik, Mimik oder sonst ein emotionaler Ausbruch (von dem psychopatischen Schub in American Psycho mal abgesehen) der einem irgendwie als Synonym für seine Schauspielkunst in Erinnerung bleibt (bei Pacino, Depp, Keitel, S. Weaver etc. Tonnen von Beispielen). Er macht eher durch seine physikalischen Veränderungen Eindruck (Machinist und Fighter). Mein liebstes Beispiel für die Austauschbarkeit seiner Rollengestaltung: wo ist der Unterschied zwischen John Connor und Bruce Wayne? (Sorry, schon häufig genannt, aber bis heute keine Antwort erhalten.) Versteh mich nicht falsch, irgendwie funktioniert das ja was er macht. Ich sage nur, dass er kaum Abwechslung drin hat. Liegt das an seiner Rollenwahl?

  3. 3
    Markus Says:

    Bales Schauspiel als Bruce Wayne ist super nuanciert und über die ganze Trilogie hinweg gibts immer wieder Situationen, wo er halt switchen muss zwischen ernster, gelackter Yuppie und am Boden zerstörter, leidender Held. Hab mir gerade gestern wieder TDKR angeschaut, diesmal im Original und ich finde seine Leistung einfach bewundernswert, weil er den Charakter Bruce Wayne so unglaublich vielschichtig aufgebaut hat. Ihm gelingt es mühelos, emotionale, lustige und ernste Szenen so zu spielen, dass sie jeweils absolut funktionieren und man als Zuschauer nicht denkt: Netter Versuch, aber das nehm ich dir gerade nicht ab. Ich find ihn einfach großartig, gerade als Bruce Wayne.

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