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Random Movie Wisdom #19 Holy House of Heartbreaking Horrors

Die Random Movie Wisdom Reihe gibt sich wieder die Ehre und auch der Kampf um den Titel des Trivial Movie Mastermind geht in eine neue Runde. Die Fragen findet ihr wie immer am Ende des Artikels. Runde neunzehn: -Ding-

-Der Name „Loomis“ lässt sich über drei Horrorfilmgenerationen hinweg finden. Sam Loomis (John Gavin) war der Freund von Marion Crane in „Psycho“ (1960), als Referenz nannte John Carpenter den von Donald Pleasence gespielten Charakter in „Halloween“ (1978) ebenfalls Sam Loomis. Als Anspielung auf beide Filme wurde der Freund der „Scream“ (1996)-Protagonistin Sidney Prescott Billy Loomis (Skeet Ulrich) getauft.

-Jedes Kino in den USA, welches 1960 den Film „Psycho“ zeigte, hatte ein Plakat mit einem auf seine Armbanduhr deutenden Alfred Hitchcock im Foyer. Darunter stand: „The manager of this theatre has been instructed at the risk of his life, not to admit to the theatre any persons after the picture starts. Any spurious attempts to enter by side doors, fire escapes or ventilating shafts will be met by force. The entire objective of this extraordinary policy, of course, is to help you enjoy PSYCHO more. Alfred Hitchcock“

-Max von Sydow war während des Drehs von „Der Exorzist“ (1973) in einer Szene so geschockt von den Flüchen, die Linda Blair von sich gab, dass er seinen Text vergaß.

-Während einer Szene in „Tanz der Teufel“ (1981), in der Ash (Bruce Campbell) eine Kettensäge über seine tote Freundin Linda (Betsy Baker) hält, benutzte er eine richtige Kettensäge. In der Nahaufnahme von Betsy Bakers Hals ist zu erkennen, dass vor Angst ihr Puls rast.

-Danny Lloyd, der in „Shining“ (1980) den Sohn von Jack Torrance (Jack Nicholson) verkörperte, wurde aufgrund seines jungen Alters (er war zum Zeitpunkt des Drehs sechs Jahre alt) nicht erzählt, dass es sich um einen Horrorfilm handelte. Lloyd dachte stattdessen, dass er ein Drama drehe. Erst mit 17 Jahren sah er erstmals eine ungeschnittene Version des Films – elf Jahre, nachdem er daran mitgewirkt hatte.

-Der auf Platz 35 der „besten Filmzitate aller Zeiten“ des American Film Institute stehende Ausspruch „Wir werden ein größeres Boot brauchen!“ („We’re gonna need a bigger boat!“) aus „Der Weiße Hai“ (1975) wurde laut Aussagen des Drehbuchautors Carl Gottlieb von Darsteller Roy Scheider improvisiert.

-Kyle Labine ist der einzige Schauspieler, der drei „Größen“ des Slasher-Films gegenüberstand. In „Halloween: Resurrection“ (2002) spielte er einen Partygast und begegnete Michael Myers, in „Freddy vs. Jason“ (2003) verkörperte er den drogenabhängigen Freeburg und traf Freddy Krueger und Jason Vorhees.

-„Scream 4″ (2011) ist es unter anderem zu verdanken, dass Kinozuschauern ins Bewusstsein gerufen wurde, wie viele US-amerikanische Horrorfilme eigentlich in den letzten Jahren ein Remake erfahren haben. Die Auflistung, die Kirby (Hayden Panettiere) gegen Ende des Films dem Ghostface-Killer per Telefon entgegenschreit, umfasst: „Halloween“ (1978 / 2007), „The Texas Chainsaw Massacre“ (1974 / 2003), „Dawn of the Dead“ (1978 /2004), „The Hills have Eyes“ (1977 / 2006), „The Amityville Horror“ (1979 / 2005), „The Last House on the Left“ (1972 / 2009), „Friday the 13th“(1980 / 2009), „A Nightmare on Elm Street“ (1984 / 2010), „My Bloody Valentine“ (1984 / 2009), „When a Stranger Calls“ (1979 / 2006), „Prom Night“ (1980 / 2008), „Black Christmas“ (1974 / 2006), „House of Wax“ (1953 / 2005), „The Fog“ (1980 / 2005), „Piranha“ (1978 / 2010). Ergänzen ließen sich: „The Omen (1976 / 2006), „House on Haunted Hill“ (1959 / 1999), „The Crazies (1973 / 2010), „I spit on your Grave“ (1978 / 2010), „(The House on) Sorority Row“ (1983 / 2009), „The Stepfather“ (1987 / 2009), „It’s Alive“ (1974 / 2008), „The Hitcher“ (1986 / 2007), „Psycho“ (1960 / 1998), „The Thing“ (1982 / 2011). Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

-Nachdem der Dreh von „Hellraiser“ (1987) beendet war, wunderte sich Pinhead-Darsteller Doug Bradley auf einer Post-Production-Party, warum ihn alle anderen Crew-Mitglieder ignorierten. Erst später realisierte er, dass ihn bislang niemand ohne sein umfangreiches Make-Up gesehen hatte und er daher schlichtweg nicht erkannt wurde.

-Das menschliche Skelett am Ende von „The Texas Chainsaw Massacre“ (1974) ist echt. Es wurde gebraucht, weil es günstiger war, ein reales Skelett aus Indien anstatt eines falschen Plastikskeletts zu benutzen.

-„Freitag der 13. Teil VI: Jason lebt“ ist der einzige Teil der Reihe, welcher (trotz einer Sexszene) absolut keine Nacktszenen beinhaltet.

-Im siebten Teil der „Nightmare on Elm Street“-Reihe „New Nightmare“ (1994), in welchem die Darsteller neben ihren Rollen auch jeweils alle sich selbst spielen und Freddy Krueger in die „reale Welt“ der Schauspieler einbricht, sollte bei einer Beerdigungsszene Johnny Depp (ein Protagonist aus dem ersten Teil) als Cameo auftreten. Regisseur Wes Craven traute sich jedoch wegen Depps mittlerweile erreichter Popularität nicht, ihn zu fragen (obwohl Johnny Depp im vorhergehenden Teil der Reihe „Freddy’s Dead: The Final Nightmare“ (1991) in der Tat ein Cameo hatte). Als sie sich kurz nach Kinostart des Films begegneten und Wes Craven spaßeshalber Johnny Depp fragte, ob er bereit gewesen wäre, erwiderte dieser, dass er es gerne getan hätte und Craven ihn nur hätte fragen müssen.

-Fred Krueger war ein Klassenkamerad von „Nightmare on Elm Street“-Regisseur Wes Craven, der ihn wohl jahrelang schikaniert hatte. Nach ihm wurde sowohl „Nightmare“-Protagonist und Kindermörder Freddy Krueger benannt als auch der Mörder aus Wes Cravens Erstlingswerk „The Last House on the Left“ (1972), Krug Stillo.

Autor: Jakob Larisch

Trivial Movie Mastermind

1. Zwischen zwei Schauspielern / Schauspielerinnen aus der „Nightmare on Elm Street“-Reihe und der „Freitag der 13.“-Reihe besteht eine Verwandtschaft. Nennt die Schauspieler, ihre Rollen in den jeweiligen Filmen der Reihe und ihr Verwandtschaftsverhältnis.

2. Bei Horrorfilmreihen (mehr als zwei Teile) schwankt die Qualität der einzelnen Teile zumeist sehr stark, was sich auch auf unterschiedliche Regisseure zurückführen lässt. Es gibt jedoch auch Horrorfilmreihen, die ausschließlich von einem Regisseur gedreht wurden. Für jede Reihe und jeden Regisseur gibt es jeweils einen Punkt.

3. Eine Person verkörperte in seiner Karriere bereits Freddy Krueger, Jason Vorhees und Leatherface. Nennt den Darsteller und die jeweiligen Filme.

9 Responses to “Random Movie Wisdom #19 Holy House of Heartbreaking Horrors”

  1. 1
    admin Says:

    Na dann wollen wir mal:

    Zu 1: In den Filmreihen hat mir zu viel austauschbares Schlachtmaterial mitgespielt, da sucht man die Nadel im Gliedmaßenhaufen. Es seie denn, Kevin Bacon ist irgendwie mit Johnny Depp verwandt ;-)
    Ach ja und Sean S. Cunningham hatte mit beiden Reihen was als Regisseur zu tun (auch wenns nicht die Frage ist)

    Zu 2 Natürlich die Scream Reihe Teil 1-4 Regie Wes Craven

    Zu 3 Die Frage ist ein wenig spekulativ gestellt, aber ich gehe davon aus, dass du auf Kane Hodder aus bist. Der spielte in mehreren Freitag Filmen Jason, in Freitag 9 spielte er Freddys Arme welche sich Jasons Maske krallen (muha Wortspiel) und er hat einen Credit für die Stunts Kettensäge 3. Er hat jedoch keinen offiziellen Credit in der IMDB als Lederfratzendarsteller.

    mit blutigen Grüßen
    David aus der Hölle, Bitch!

  2. 2
    JerryTom Says:

    zu 1: es handelt sich nicht einmal bloß um Nebendarsteller mit keinem Text…ich gebe einen Tipp, auch wenn zumindest der Punkt dann weg ist: Es geht um eine Mutter und ihre Tochter, das Verwandschaftsverhältnis wird in der IMDB sogar angezeigt.

    zu 2: korrekt, einen Punkt für dich, aber mindestens eine Reihe gibt’s noch.

    zu 3: auch korrekt, Kane Hodder spielte in „Freitag der 13.“ Teil 7-10 Jason, in „Jason goes to Hell“ (den Arm von) Freddy Krueger und in „The Texas Chainsaw Massacre 3″ doubelte er Leatherface bei den Stunts.

  3. 3
    JerryTom Says:

    Nanu, so wenig Beteiligung?

    Zu Frage 2: Es gibt sogar noch mindestens drei weitere Horrorfilmreihen, die von nur einem Regisseur inszeniert wurden… ;)

  4. 4
    admin Says:

    Na denn sach ich mal:
    Sam Raimi: Evil Dead 1-3

    Amando de Ossorio: Die Nacht der reitenden Leichen, Die Rückkehr der reitenden Leichen, Das Geisterschiff der schwimmenden Leichen und Das Blutgericht der reitenden Leichen

    Paul W.S. Anderson: Resident Evil, Resident Evil: Afterlife, Resident Evil: Retribution

    Sind das die drei die du im Hinterkopf hast?

  5. 5
    JerryTom Says:

    Also die Resident-Evil-Reihe hätte ich nicht als Horrorfilm gewertet…außerdem gibt es noch Resident Evil: Apocalypse und Resident Evil: Extinction; ersterer ist von Alexander Witt und letzterer von Russell Mulcahy.
    Die Reitende-Leichen-Tetralogie ist eine von den dreien, stimmt und Sam Raimi mit „Tanz der Teufel“ passt auch.
    Eine andere gibt’s noch…der Regisseur ist jemand, der als Drehbuchautor zweier Telefon-Thriller auf sich aufmerksam gemacht hat.

    Bleibt noch weiterhin Frage 1. ;)

  6. 6
    Gearbreaker Says:

    Zu Frage 2 noch: Die „Underworld“-Reihe. Alle Teile von Len Wiseman, wenn ich mich nicht irre. Zudem die „It’s alive“-Reihe von Larry Cohen. Frage 1 darfst du selbst beantworten ;-)

  7. 7
    JerryTom Says:

    Dann tue ich dies zwei Monate später mal: Tiffany Helm, die in „Freitag der 13. Teil V“ die Rolle der Violet spielte, ist die Tochter von Brooky Bundy, die in den „Nightmare“-Teilen 3 und 4 Kristens Mutter Elaine Parker verkörperte.

  8. 8
    admin Says:

    Holy Shit, du hast die Runde doch längst haushoch gewonnen. Jetzt trittst du noch die am Boden liegenden :-D

  9. 9
    David Spade Says:

    nur 2.
    Wes Craven – Scream, Sam Raimi – Evil Dead, Resident Evil – er eine Anderson, Len Wiseman – Underworld, Zählt die „Dead-Reihe“ von Romero?

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