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Random Movie Wisdom #16 Come with me if you want an Oscar

Die Random Movie Wisdom Reihe gibt sich wieder die Ehre und auch der Kampf um den Titel des Trivial Movie Mastermind geht in eine neue Runde. Die Fragen findet ihr wie immer am Ende des Artikels. Runde sechzehn: -Ding-

-Zu dem amerikanischen Remake von „Verblendung“ (2009) aka „The Girl with the Dragon Tattoo“ (2011) erschien eine Modekollektion zu dem Charakter der Lisbeth Salander. Dies ist äusserst ironisch, lehnt der originale Charakter der Salander doch Mode strikt ab.

-Der durch „Terminator“ geprägte Satz „Come with me if you wanna live.“ wurde im Laufe der Filme von mehreren Charakteren gesagt, jedoch nie von Linda Hamilton als Sarah Connor. Diesen Satz brachte sie als Hommage in der Serie „Chuck“ (Staffel 4 Episode 10).

-In der Serie „Extras” spielte Kate Winslet 2005 in der dritten Episode der ersten Staffel sich selbst, in einer fiktiven Filmproduktion über den Holocaust. Dabei erwähnt sie, dass sie dies nur tun würde, damit sie nach vier Oscarnominierungen endlich gewinnen würde. Tatsächlich gewann sie die Trophäe 2009 als beste Hauptdarstellerin für „Der Vorleser“, in welchem sie eine KZ-Aufseherin spielte.

-Von dem deutschen Film „Knocking on Heaven´s Door“ (1997) gibt es ein japanisches Remake von 2009, dessen internationaler Titel „Heavens Door“ lautet. Das Hauptduo auf dem Weg zum Meer besteht hier allerdings aus einem 28 jährigen Mann und einem 14 jährigen Mädchen, die beide an einer tödlichen Krankheit leiden und unwissentlich von Gangstern verfolgt werden.

-Der Lowbudgetfilm (60k $) „Dark Star“ (1974) von John Carpenter war der erste Film, in welchem das Wort „Alien“ verwendet wurde. In der deutschen Synchronisation spricht man aber noch von „Exot“. Bei dem Alien/Exot handelt es sich hier um einen Wasserball mit Hühnerfüssen!

-Der Ursprüngliche Titel von Ridley Scotts „Alien“ (1979) war „Starbeast“. Das Drehbuch stammt vom ebenfalls an „Dark Star“ beteiligten (Drehbuch, Schnitt, Darsteller) Dan O’Bannon.

-Die Debutfilme der Indieregisseure David Lynch („Eraserhead“ 1977), Darren Aronofsky („Pi“ 1998) und Kevin Smith („Clerks“ 1994) sind alle in schwarz-weiss gedreht worden.

-Sämtliche von Guns´n Roses stammende Musik in „The Wrestler“ (2008) wurde von Axl Rose kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Titel „Sweet Child O‘ Mine“ war auch die Intromusik von Hauptdarsteller Mickey Rourke während seiner Boxkarriere in den 90ern.

-Schauspieler Cary Grant wurde unter dem Namen Archibald Alexander Leach geboren und wurde in Komödien als selbstironischer Weltmann bekannt. Der von John Cleese in „Ein Fisch namens Wanda“ gespielte Charakter Archibald Leech ist eine Hommage an Grant.

-Über die Tragikkomödie „Ist das Leben nicht schön?“ (1946) von Frank Capra existiert ein FBI Memorandum, welches dem Film „subversive kommunistische Propaganda“ unterstellt.

Trivial Movie Mastermind

1. Nennt mindestens einen weiteren Indieregisseur dessen Debutfilm in schwarz-weiss gedreht wurde. (Jeder weitere bekommt auch Punkte und alle werden mit in den Artikel übernommen.)

2. Stellt einen weiteren Zusammenhang zwischen der Serie „Chuck“ und dem Terminator-Franchise her. (Jeder weitere bekommt einen Punkt.)

3. Nennt einen Film mit Indiana Jones und Morpheus. (Jeder weitere bekommt einen Punkt.)

4. Nennt zu folgenden Stills die Filme:

Autor: David Schröder mit Dank an Jakob und Adrian

6 Responses to “Random Movie Wisdom #16 Come with me if you want an Oscar”

  1. 1
    JerryTom Says:

    Frage 1: Zählt George A. Romero? Dann „Night of the Living Dead“ (1968)
    John Cassavetes: „Shadows“ (1959)
    Jean-Luc Godard: „A bout de souffle“ (1959)
    John Waters: „Mondo Trasho“ (1969)
    Andy Warhol: „Sleep“ (1964)
    David Cronenberg: „Stereo“ (1969)
    Christoper Nolan: „Following“ (1998)
    Rainer Werner Fassbinder: „Liebe ist kälter als der Tod“ (1966)
    Alexander Kluge: „Abschied von gestern“ (1966)
    => was davon wird gewertet? ;-)

    Frage 2: In Staffel 3, Spisode 10 spielt Robert Patrick, der in Terminator 2 den T-1000 verkörperte, Colonel Keller.

    Frage 3: „Apocalypse Now“. Morpheus (alias Laurence Fishburne, damals noch als Larry Fishburne in den Credits) spielt Tyrone Miller, Indiana Jones (alias Harrison Ford) spielt Colonel Lucas.

    Frage 4: Bild 1 muss ich passen, Bild 2: „Im Rausch der Tiefe“, Bild 3: „Adams Äpfel“

  2. 2
    Dicke Brille Says:

    Ich begnüge mich mit dem ersten Stil von Frage 4 : Down by Law

  3. 3
    admin Says:

    Heftigst!

    Ich erkenne alle Antworten von Jerry Tom an, was 13 Punkte bedeutet. Nicely Done.

    Ein Punkt für Dicke Brille: Down by Law is so correct ;-)

    Damit ist der neue Stand vorerst:
    Jerry Tom 23
    Muramdamus 6
    Herminator 4
    Markus 3
    Dicke Brille 1

    Bei Frage 1 und 2 gibt es noch Optionen, haltet euch ran.

  4. 4
    Markus Says:

    Naja, zu Frage 1 fällt mir noch Scorseses „Who’s that knocking at my door?“ ein, wobei ich jetzt nicht weiß, ob du das dann auch zum Themenkomplex Indieregisseur zählst.

  5. 5
    admin Says:

    Yes. Nach drei Kurzfilmen Scorsese`s erster Spielfilm von 1967 mit einem Budget von 75k, geht das als Indiestreifen durch. Von daher klarer Punkt. Ich würde auch Mean Streets und Taxi Driver als Indiewerke durchgehen lassen. Man sollte das mal ausdefinieren, gibt es da klare Grenzen? Finanzierung, Inszenierung, Distribution, Thematik…

  6. 6
    David Spade Says:

    1. Godard – außer Atem
    Nolan – Following
    2. pff
    3. Apocalypse Now
    4. down by law, Leon der Taucher, Adams Äpfel

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