Einen Kommentar hinterlassen

Die Top Ten des Kinojahres 2011 – 2. Perspektive

10. Sucker Punch

Das war ein harter Kampf auf den hinteren Rängen. „Cheyenne“ mit Sean Penn und Greg Mottola’s „Paul“ machten ordentlich Druck. Am Ende sollte sich aber trotzdem Zack Snyder’s Wundertüte einen Platz in meinem auf zehn Streifen beschränktem Filmherz erobern. Das Ding macht Spaß, ist voller netter Anspielungen auf die Popkultur und hat mehr Seele, als manche es auf den ersten Blick vermuten würden.

9. Rango

Ein wichtiger Schritt für den modernen Animationsfilm. Rango macht vieles anders als andere und gerade deswegen so verdammt viel richtig. Die Echse im Wilden Westen hat Stil, ist ziemlich frech und geht über Leichen… größtenteils ungewollt!

8. The King’s Speech

So sehr ich mich über seinen fulminanten Erfolg bei den Oscars geärgert habe, so sehr muss ich dem königlichen Drama auch viele Qualitäten zusprechen. The King’s Speech ist sehr unterhaltsam, grandios gespielt und gekonnt inszeniert. Schlicht und einfach ein sehr guter Film.

7. 127 Hours

Ich liebe James Franco. Dieser Mann hat mir schon so viele erinnerungswürdige Figuren in seiner Karriere beschert, wie kaum ein anderer Schauspieler seiner Generation. Da kam dieser Film genau richtig, um dem Bubi den nötigen Aufmerksamkeitsschub zu verpassen. Die Geschichte des verunglückten Bergsteigers weiß zu fesseln, wird von Danny Boyle lässig in Szene gesetzt, ohne jedoch dabei die Tragik der Geschichte zu mildern.

6. Tron: Legacy

Die Kritikpunkte sind unübersehbar. Auch wenn man beide Augen zudrückt, bleiben einige Mängel wie die seichte Story einfach bestehen. Und trotzdem: Im Gegensatz zu „Avatar“ und „Transformers“ verliere ich mich in dieser fiktiven Welt immer wieder gerne. Stimmt dann noch die Action und der Soundtrack (was hier definitiv der Fall ist) kann eigentlich nichts schief gehen.

5. Happy Feet 2

Da erzählt der Typ euch weiter oben was von innovativen Animationsfilmen und platziert vier Plätze darüber einen durch und durch klassischen Ableger. Doch Happy Feet ist vielmehr, als nur bloßes Stückwerk. Brilliante Animationen werden von beeindruckenden Musicalnummern begleitet, die Geschichte rührt zu Tränen und die zahlreichen Sidekicks hätten nicht besser ausfallen können.


Via YouTube

4. Der Gott des Gemetzels

Am meisten gelacht habe ich dieses Jahr mit Roman Polanski’s neuestem Werk. Die Darsteller rund um Christoph Waltz leisten tolle Arbeit in diesem feinen Kammerspiel. Die Gags sitzen besser als jeder Anzug und die Schadenfreude kommt hier auch nicht zu kurz.

3. Planet der Affen: Prevolution

Gebt Andy Serkis endlich den Oscar. Seine emotionale Darbietung schwingt das Prequel in ungeahnte qualitative Höhen. So sollte großes Kino heute aussehen.

2. Black Swan

Von Aranofski’s verstörendem Ballet habe ich mich bis heute noch nicht richtig erholt.

1. Tree of Life

Terrence Malick hat Jahrzehnte damit verbracht uns seine filmischen Visionen näher zu bringen. Mit „Tree of Life“ löst er dieses schmale Band und schleudert das Publikum wortwörtlich in die weiten des Universums, um selbst auf Entdeckungstour zu gehen. Ohne Zweifel mein Film des Jahres!

Autor: Max Fischer

Leave a Reply