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Dunkirk (2017) Review

Im Frühjahr 1940 erfolgt der Befehl der obersten britischen Heerleitung, die französische Stadt Dünkirchen zu evakuieren, da die darin stationierten Soldaten von der deutschen Wehrmacht eingekesselt worden sind. Verzweifelt warten die Soldaten auf ihre Rettung, doch deutsche Bomber greifen gnadenlos jedes Marineschiff der Briten an, welches zur Evakuierung absetzt. Christopher Nolans neues Werk „Dunkirk“ erzählt die bis dato kaum beachtete, verzweifelte Evakuierung von 338226 Soldaten am Strand von Dünkirchen, die ihr Überleben nicht mehr in der eigenen Hand haben. Fernab der großen heroischen und strategisch wichtigen Schlachten des Zweiten Weltkriegs sehen wir nichts von Heldenmut und Opferbereitschaft, die Hollywood gerne in den Mittelpunkt solcher Geschichten stellt. Stattdessen sehen wir kampfesmüde Soldaten, die schlicht dem sicheren Tod durch die deutschen Truppen entkommen möchten, welche sie eingekesselt haben. Der Tod in dem Szenario ist allgegenwärtig, wird aber von den Soldaten zunächst nicht wahrgenommen. Wenn eine Bombe Kameraden zerfetzt, wird keine Kraft für Trauer und Angst verschwendet, der Flucht aus Dünkirchen wird die einzige Priorität zugesprochen. Stattdessen begegnet uns die Angst jedes Mal, wenn die Rettung zum Greifen nahe war und sich dann doch wieder in Rauch aufgelöst hat. Ein namentlich nicht genannter Soldat (Cillian Murphy) weigert sich mit aller Macht gegen die Rückkehr an den Strand von Dünkirchen, an dem er wenige Stunden zuvor seine Kameraden um Ruhe und Geduld gebeten hat, und um Vertrauen auf den Evakuierungsplan der Vorgesetzten.

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Der große „Game of Thrones“-Rückblick: Staffel 5 – Die Nachtwache

© HBO

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Zum Start der siebten Staffel von „Game of Thrones“ blicken wir auf die ersten Staffeln der Hit-Serie zurück und eruieren, was eigentlich bisher geschah. SPOILER ahead!

Für alle, die ihr „Game of Thrones“-Gedächtnis noch einmal auffrischen wollen: In Deutschland stehen die ersten sechs Staffeln jederzeit über Sky Box Sets mit Sky Go, Sky Online und Sky On Demand auf Abruf bereit.

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Der große „Game of Thrones“-Rückblick: Staffel 4 – Ein trügerischer Friede

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Zum Start der siebten Staffel von „Game of Thrones“ blicken wir auf die ersten Staffeln der Hit-Serie zurück und eruieren, was eigentlich bisher geschah. SPOILER ahead!

Für alle, die ihr „Game of Thrones“-Gedächtnis noch einmal auffrischen wollen: In Deutschland stehen die ersten sechs Staffeln jederzeit über Sky Box Sets mit Sky Go, Sky Online und Sky On Demand auf Abruf bereit.

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Podcastserie: Game of Thrones (Staffel 7, Folge 1) – Drachenstein

© HBO

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Direkt aus Westeros sprechen Torsten Tarly, Laszlo Lannister und Mamon Mormont unmittelbar nach der Sichtung über die erste Folge der siebten Staffel von „Game of Thrones“.
SPOILER ahead!

„Game of Thrones“ ist immer parallel zur US-Ausstrahlung in der Nacht von Sonntag auf Montag (US-Ostküstenzeit, zwischen 3 und 4 Uhr) wahlweise im Original oder in der synchronisierten Fassung auf Abruf mit Sky On Demand, Sky Go, und auf Sky Ticket zu sehen sowie immer montags um 20:15 Uhr auf Sky Atlantic HD.

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Der große „Game of Thrones“-Rückblick: Staffel 3 – Der Krieg der fünf Könige

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Zum Start der siebten Staffel von „Game of Thrones“ blicken wir auf die ersten Staffeln der Hit-Serie zurück und eruieren, was eigentlich bisher geschah. SPOILER ahead!

Für alle, die ihr „Game of Thrones“-Gedächtnis noch einmal auffrischen wollen: In Deutschland stehen die ersten sechs Staffeln jederzeit über Sky Box Sets mit Sky Go, Sky Online und Sky On Demand auf Abruf bereit.

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Viral (2016/2017) Blu-ray-Kritik

© capelight pictures

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Henry Joost und Ariel Schulman sind ein umtriebiges Regisseurs-Duo, die in bester Tradition der Coen-Brüder zu einer Gruppe zeitgenössischer Regie-Teams gehören, deren Namen stets gemeinsam in den Credits auftauchen und bei denen man aufgrund einer durchaus eigenen Handschrift mehr oder weniger weiß, was einen erwartet; ebenso wie beispielsweise bei Phil Lord und Chris Miller („21 Jump Street“, „The LEGO Movie“), den Russo-Brüdern („Captain America: The Winter Soldier“ und dessen Nachfolger „Civil War“) oder Neveldine/Taylor („Crank“ 1 & 2; wobei man an dem unterirdisch-grauenhaften „The Vatican Tapes“, den Mark Neveldine im Alleingang inszenierte, sehr schön sehen kann, was möglicherweise (nicht zwingend) passiert, wenn einer der beiden Regisseure seine Individualität zu entdecken meint). Joost und Schulman begannen ihre Karriere mit der Dokumentation „Catfish“ (2010), legten danach locker-flockig die beiden besten Teile der „Paranormal Activity“-Reihe vor (Teil 3, 2011 und 4, 2012) und inszenierten im Anschluss den Social-Media-Thriller „Nerve“ (2016), der trotz einiger dramaturgischer Schwächen doch erstaunlich gut funktionierte. Mit „Viral“ folgt nun ihr neuestes Werk, mit dem die beiden ihren Horror-/Thriller-Wurzeln treu bleiben, wobei es sich hierbei um ihren ersten Spielfilm handelt, der in Deutschland auf eine Kinoauswertung verzichten muss und direkt für das Heimkino erscheint.

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Der große „Game of Thrones“-Rückblick: Staffel 2 – Tyrions Herrschaft in King’s Landing

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Zum Start der siebten Staffel von „Game of Thrones“ blicken wir auf die ersten Staffeln der Hit-Serie zurück und eruieren, was eigentlich bisher geschah. SPOILER ahead!

Für alle, die ihr „Game of Thrones“-Gedächtnis noch einmal auffrischen wollen: In Deutschland stehen die ersten sechs Staffeln jederzeit über Sky Box Sets mit Sky Go, Sky Online und Sky On Demand auf Abruf bereit.

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Der große „Game of Thrones“-Rückblick: Staffel 1 – Ned Starks Schicksal

© HBO

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Zum Start der siebten Staffel von „Game of Thrones“ blicken wir auf die ersten Staffeln der Hit-Serie zurück und eruieren, was eigentlich bisher geschah. Heute geht es zurück zu den Anfängen! SPOILER ahead!

Für alle, die ihr „Game of Thrones“-Gedächtnis noch einmal auffrischen wollen: In Deutschland stehen die ersten sechs Staffeln jederzeit über Sky Box Sets mit Sky Go, Sky Online und Sky On Demand auf Abruf bereit.

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Personal Shopper (2016/2017) Blu-ray-Kritik

© Weltkino / Universum Film

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Man muss Kristen Stewart wirklich zu Gute halten, dass sie es tatsächlich geschafft hat, sich aus dem Gefilde des Jugendfilms erfolgreich zu lösen und im Gegensatz zu ihrem damaligen „Twilight“-Co-Star Robert Pattinson – dessen nennenswerteste Errungenschaften bisher leider noch seine Rolle als Lawrence von Arabien in Werner Herzogs langweiligstem Film und die zweifache Besetzung in den unwichtigsten Cronenberg-Streifen bleiben – Rollen an Land zu ziehen, die auch die Fachpresse zu überzeugen wussten. So konnte „Personal Shopper“, ihre zweite Kooperation mit dem alteingesessenen Regisseur Oliver Assayas, in Cannes einen Preis erringen (für die beste Regie); ihr voriger Film „Die Wolken von Sils Maria“ war für die Goldene Palme nominiert. Während Stewart vor einigen Jahren noch als verblasste Nervensäge von ähnlich blassen Männern mit Superkräften durch die Gegend getragen wurde, drehte Assayas seinen fünfeinhalbstündigen Dreiteiler „Carlos – Der Schakal“ über den Revolutionär / Terroristen mit ebenjenem Spitznamen. Seitdem sind beide Performances wieder deutlich handlicher geworden – „Personal Shopper“ kommt in kompakten 105 Minuten in die Heimkinos.

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Spider-Man: Homecoming (2017) Review

© Sony Pictures

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Fühlt sich so Nachhausekommen an? Einstmals ebneten die Spider-Man-Filme Sam Raimis das Blockbuster-Umfeld, in dem Warner/DC und vor allem Marvel/Disney Jahre später gigantische Erfolge feiern sollten – die X- und Spidermänner wussten beim breiten Publikum nicht nur eine Akzeptanz für das über Dekaden hin Nerdische zu schaffen, sondern darüber hinaus einen immer noch ungebrochenen Appetit für das Superheroische zu wecken. Verrückt, dass sich nur wenige Zeit später die einstmaligen Wegbereiter schnell überrundet sahen; nicht nur die X-Men aus dem Hause Fox sollten zukünftig mit starken Qualitätsausreißern zu kämpfen haben. Denn Sony schaffte es mit seinem Studio-Kuddelmuddel, nicht nur den Leinwandvater des Spinnenmannes, Sam Raimi, zu vergraulen, sondern mit zwei durchschnittlichen und dem Genre-Trend hinterherhechelnden, lauwarmen Aufgüssen seine eigene Konkurrenzidee zum Marvel Cinematic Universe mit dem Kopf voraus gegen die Wand zu schwingen. Wo aber all die Jahre eine Rückkehr der Marke ins Marvel-Zuhause weiter unmöglich schien, schließlich wusste selbst ein unterdurchschnittlicher Spider-Man noch Geld einzuspülen, schien es gerade diesen Crash zu brauchen, um die Oberen bei Sony direkt in Disneys Arme zu treiben. Warum selbst beim teuren Backversuch scheitern, wenn man vom Nachbar auf das köstlichste Stück eingeladen wird – und so staunten Fans doch nicht schlecht, als „Spider-Man“ zum Erstauftritt seinen Weg in die Superhelden-Klopperei „Civil War“ und nun ein Jahr später auch in seine eigene Neuverfilmung fand. Mit ordentlich Gastauftritten, Knowhow und Charisma des großen Bruders vom roten M im Gepäck.

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Guardians: Beschützer (2017) DVD-Kritik

© capelight pictures

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Nachdem bei einer militärischen Testvorführung eine neuartige Waffe außer Kontrolle gerät, entschließt sich das russische Verteidigungsministerium dazu, eine beinahe in Vergessenheit geratene Ansammlung von Soldaten zu reaktivieren, die durch Experimente übermenschliche Fähigkeiten erlangt hatten, mit dem Krieg von Väterchen Russland aber eigentlich nichts mehr zu tun haben möchten.

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The Ambulance (1990) Blu-ray-Kritik

© Koch Media

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„You take something that is usually considered to be beneficial and you turn it into something evil“, das ist eine filmische Herangehensweise, die sich im Werk von Larry Cohen öfter findet. Larry wer? Ja, Larry Cohen war es nie wirklich vergönnt, zumindest außerhalb der USA ein nachhaltiges Maß an Bekanntheit zu erreichen. Er ist keine Blockbuster-Marke à la Spielberg oder Cameron, keine Independent-Marke à la Jarmusch oder Anderson (sowohl Wes als auch Paul Thomas), keine New-Hollywood-Ikone à la Scorsese oder Coppola und kein zeitgenössisch agierender Regisseur, denn er hat 1996 seinen letzten Spielfilm gedreht. Er ist ein maverick, ein filmischer Außenseiter, oftmals im Horror-Genre unterwegs und auf dieser Ebene vergleichbar mit Regisseuren wie Wes Craven oder John Carpenter, von denen viele irgendwie mal irgendeinen Film gesehen haben, bei denen aber außerhalb entsprechender Fankreise man in der Regel mit den Namen erst einmal nicht viel anfangen kann. Seine Filme lassen sich entweder als obskur bezeichnen (der brillant-abgefahren-trashige „The Stuff“, 1985, über eine mordende Eiscreme); sie sind hierzulande wenig bekannte Horrorfilme (der sehr eindringliche „It’s Alive“; deutscher Titel: „Die Wiege des Bösen“, 1974, über ein satanisches Baby) oder aber man hat sie schlicht vergessen (der Blaxploitation-Klassiker „Black Caesar“, in Deutschland als „Der Pate von Harlem“ bzw. idiotischerweise als „Black Max“ veröffentlicht, 1973). Doch Larry Cohen hat nicht nur vergessene Filme gemacht, die (wenn überhaupt) im Zuge des digitalen Zeitalters nach und nach wiederentdeckt werden, er hat auch jede Menge Drehbücher geschrieben zu beispielsweise „Die Rückkehr der glorreichen Sieben“ (1966), drei „Columbo“-Episoden im Zeitraum von 1973 bis 1975, den drei „Maniac Cop“-Filmen (1988, 1990, 1993), Sidney Lumets „Jenseits der Unschuld“ (1993) sowie Joel Schumachers Telefonzellen-Thriller „Nicht auflegen!“ (2002).

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Dear White People – Season 1 (2017) Review

Als die Studentenverbindung „Pastiche“ vermeintlich zu einer Black-Face-Party einlädt, lassen sich die weißen Studenten der elitären Winchester-Universität nicht zweimal bitten. Sie nehmen die Einladung zum Abstreifen der Political Correctness dankend an und erscheinen in sowohl skurrilen als auch äußerst rassistischen Outfits. Natürlich lässt der Skandal nicht lange auf sich warten und so muss der Vorfall in aller Ausführlichkeit besprochen werden.

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The Art of Entertainment #31 Filme der 1990er-Jahre

© 20th Century Fox Home Entertainment

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In Folge #30: „Filme der 1980er-Jahre“ hat das Team von „The Art of Entertainment“ über die Filme jenes Jahrzehnts gesprochen und diskutiert, wie diese eine ganze Generation (und damit auch sie selbst) geprägt haben. Nun wollen Michael, Markus und Gaststar Stefanie diese Retrospektive fortsetzen und über die Filme der 1990er-Jahre diskutieren. Ein filmisches Jahrzehnt, das die heutigen Twens und Thirty-Somethings sicher in einem besonderen Maße beeinflusst hat.

Begrüßung
00:00:00 – 00:02:26

Main Topic
00:02:27 – 01:39:19

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Paterson (2016) Review

© Weltkino / Universum Film

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Der Busfahrer Paterson (Adam Driver) dreht seine ewig gleichen Runden in der Stadt Paterson; sowohl beruflich als auch privat auf ewig gleichen Bahnen. Einzig seine Gedichte bewirken in ihm die Möglichkeit, etwas Kreativität in sein Leben zu lassen. Seine Freundin Laura (Golshifteh Farahani), die ebenfalls eine äußerst kreative Ader hat, ermutigt Paterson dazu, seine einzigartigen Werke zu veröffentlichen, um die Welt an seinem Können teilhaben zu lassen. Doch so wirklich möchte das Paterson überhaupt nicht.

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Wonder Woman (2017) Review

„Nachmachen ist leichter als Vormachen“, würde man denken. Die Oberen bei Warner Bros. dürften mit diesem „leichter“ so allerdings ihre Probleme haben. Denn wo die Marvel’sche Konkurrenz mit ihrem mühsam aufgebautem Film-Universum Kassen- und Kritikererfolge feiert, hing bei den eigenen Göttern in Strumpfhosen der Haussegen bis jetzt eher schief. Zwar konnten Blockbuster wie „Suicide Squad“ oder „Batman v Superman“ gute Zahlen einfahren, der breite Kritikersegen blieb aber aus und oftmals machten die Filme mehr Schlagzeilen mit ihren teils chaotischen Produktionsbedingungen als jeder Marketingabteilung lieb gewesen sein dürfte. Statt also Marvel weiter simpel hinterher zu traben, scheint man sich nun im Zuge des Universe-Building daran zurück zu erinnern, dass DC ja noch ein seit Ewigkeiten unterschätztes Pferd im Stall hat. Denn Wonder Woman ist nicht nur eine der ersten und präsentesten Superheldinnen überhaupt, sondern im Superheldendurchschnitt auch so anders und frisch, dass das Setting alleine aus all den Batmans, Ant-Mans und Avengers hervorstechen sollte. Und da selbst Platzhirsch Marvel, trotz seines Vertrauens in sprechende Bäume und Waschbären, uns noch bis 2019 mit „Captain Marvel“ auf den ersten Superheldinnen-Auftritt warten lässt, befindet sich hier also die Riesenchance für DC, doch mal Vorreiter zu sein. Und noch, so ganz nebenbei, die riesige Medienaufmerksamkeit gratis abstauben zu können.

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Baywatch (2017) Review

© Paramount Pictures

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Filmische Neuinterpretationen bekannter Serien gab es in den letzten Jahren im Kino zuhauf zu sehen. Häufig wurde auf die kultigen Vorlagen sowohl wehmütig als auch beißend ironisch zurückgeblickt. Wie sonst sollte man auch im neuen Jahrtausend Stoffen wie „Starsky und Hutch“, „Baywatch“ oder „21 Jump Street“ entgegentreten? Vor allem das letztgenannte Beispiel und dessen Fortsetzung „22 Jump Street“ gehören zu den Paradebeispielen dieser filmischen Gangart. Clever, verrückt und mit der nötigen Balance zwischen Wehmütigkeit und Spott widmeten sich die Filme zwei jungen Undercover-Polizisten, die an einer Schule und anschließend einer Universität ermittelten. An diesem Maßstab muss sich nun die Neuinterpretation „Baywatch“ mit Dwayne Johnson und Zac Efron messen lassen, dessen Trailer eine ähnliche Herangehensweise versprachen.

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Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie (2017) Review

© capelight pictures

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Ein heißer Kandidat für den längsten Filmtitel des Jahres 2017 ist definitiv „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“. Originaltitel: „Before I Fall“. Für diese „Übersetzung“ kann auch der Verleih nicht wirklich etwas, schließlich handelt es sich um eine Romanverfilmung und bereits dort wurde der Titel für die deutsche Version in diese etwas sperrige Form übertragen. So oder so ist der Tod ein bestimmendes Element des Filmes, schließlich stirbt die Protagonistin nach relativ kurzer Filmzeit auf der Rückfahrt von einer Party bei einem Autounfall. Und wacht wieder auf, als wäre nichts geschehen, um den gleichen Tag noch einmal zu erleben. Und noch einmal. Und noch einmal. Und noch ein paar Mal.

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Pirates of the Caribbean: Salazars Rache (2017) Review

© Disney

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Der etwas andere Pirat Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) und seine Crew von ausgestoßenen Freibeutern machen so etwas wie eine größere Durststrecke durch: Schon seit einiger Zeit hat sie das Glück verlassen. Der letzte erfolgreiche Raubzug ist eine ganze Weile her und auch ein den Ambitionen von Jack gerecht werdendes Schiff ist nicht in Sicht, was zum Desertieren der Crew führt. Ohne Schiff und ohne Crew macht sich Jack also auf, den Dreizack des Poseidon ausfindig zu machen, um wieder ruhmreicheren Zeiten entgegen blicken zu können.

Eine wahre Freude kommt nicht auf, wenn man mit der Nachricht konfrontiert wird, dass ein weiter „Fluch der Karibik“-Teil die Segel setzt und Kurs auf die Kinosäle nimmt. Dennoch verfolgen wir Kinogänger seit nunmehr vierzehn Jahren als treue Möchtegern-Piraten Jacks Abenteuer. Demnach gehört es für uns schon beinahe zur Pflicht, auch diesmal Zeuge seiner schusseligen Aktionen und teuflisch witzigen Intrigen zu werden.

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Alien: Covenant (2017) Review

© 20th Century Fox

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Auf ihrer Mission zur Kolonialisierung des Planeten „Origae-6″ wird die Crew der Covenant durch heftige Turbulenzen unsanft aus ihrem Hyperschlaf geweckt. Nachdem die Umstände Christopher Orand (Billy Cudrup) zum neuen Kapitän machen, fasst er den weitreichenden Entschluss, dem mysteriösen Funkspruch einer Frau nachzugehen. Dieser Entschluss führt sie zu einem auf den ersten Blick perfekten Planeten zur Kolonialisierung.

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