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Dogman (2018) Review

© Alamode Film

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Marcello führt ein Hundeleben. Als Teil eines losen Rudels von Straßenkötern haust er in einem kleinen verfallenen Städtchen an der italienischen Küste. Alles könnte so gut sein, wäre da nicht das stets hungrige Alphatier Simone, das einzelgängerisch und bedrohlich durch die heruntergekommenen Gassen streift…

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KurzCast #10 Abgeschnitten

 

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Direkt nach der Sichtung des Filmes werfen wir in der gebotenen Kürze einen Blick auf Zeitgenössisches aus der Filmwelt. Heute geht es (mal wieder) um den deutschen Film und seine potenzielle Blockbuster-Tauglichkeit. Dies und weiteres in unserer Episode zu „Abgeschnitten“!

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Die Nonne (1966) Blu-ray-Kritik

© STUDIOCANAL

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1966, also vier Jahre nach Jean-Luc Godards „Vivre sa vie“ (deutscher Titel: „Die Geschichte der Nana S.“) spielt Anna Karina erneut eine Hauptrolle im Film eines Nouvelle-Vague-Altmeisters. Jacques Rivette und sein Film „Die Nonne“ („La religieuse“) haben jedoch nie die gleiche Aufmerksamkeit erhalten wie die Werke von Godard oder Francois Truffaut, den etwas bekannteren Vertretern der Bewegung. Nun veröffentlicht STUDIOCANAL eine Blu-ray mit neuer Restauration von Rivettes zweitem Spielfilm und lädt damit zum Wiederentdecken ein.

Der Film beginnt mit einer etwas sperrigen inhaltlichen Erklärung: Rivette verfilmt Denis Diderots gleichnamigen Roman frei, dieser beruht sich wiederum auf historischen Gegebenheiten. Interessanter als die anfängliche Lehrstunde ist der wirkliche Einstieg in den Film, der den Zuschauer direkt in eine Zeremonie wirft: Suzanne (Anna Karina) soll ihr Gelöbnis ablegen und ins Kloster gehen. Anfangs weigert sie sich noch und lehnt sich gegen Familie und Kirche auf, schließlich unterwirft sie sich der Mutter und tritt doch einem Orden bei. Ihr weiteres Schicksal ist eine Abfolge von Demütigungen und Versuchen des Widerstands. Wohl auch durch die Thematisierung von Sexualität im Kontext der Kirche wurde der Film sofort nach Erscheinen verboten und wurde erst 1967 wieder gezeigt.

© STUDIOCANAL

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Ein bei Rivette häufig erwähnter Punkt sind die Laufzeiten seiner Filme. Sein Opus Magnum „Out 1“ dauert fast 13 Stunden und auch seine restlichen Werke bieten Längen von zwei bis fünf Stunden. „Die Nonne“ ist mit 140 Minuten also ein vergleichsweiser kurzer Anlauf, Rivettes produktive Nutzung der Laufzeit wird trotzdem deutlich. Während andere Regisseure Zeit teilweise extrem strecken, gibt es in „Die Nonne“ schlicht sehr viele Szenen und Ereignisse. Der Film erinnert somit in seiner Struktur an einen Roman, der sich nicht mit der simplen drei-Akte-und-zwei-Stunden Struktur des üblichen Kinos begnügt. Dadurch schafft es Rivette, eine ganze Welt voller Zwänge, Nöte und Unterwerfungen zu schaffen, ein ständiges Ränkeschmieden, bei dem Suzanna stets als Verliererin dasteht.

Stets interessant ist der Bildaufbau: Figuren werden wie in Gemälden gestaffelt, die Kamera wandert um die Akteure, der Aufbau ändert sich, die Figuren arrangieren sich erneut. Somit entsteht eine große Dynamik, die das Interesse am Geschehen aufrechterhält. Beeindruckend ist ebenfalls Rivettes Gefühl für Farbe, das allerdings erst in den späteren Teilen des Films wirklich zur Geltung kommt. Während in den anfänglichen Innenszenen das triste grau/schwarz der Klöster und Nonnenuniformen dominiert, kann man dann in den wunderbaren Kostümen und Gärten schwelgen.

© STUDIOCANAL

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Es ist aber nicht zuletzt Anna Karinas beeindruckende Darstellung, die den Zuschauer einnimmt, die Darstellung einer Frau, die auf der Suche nach Halt nur Zurückweisung und Kälte erfährt, bis sie schließlich selbst verzweifelt; ihr anfängliches Temperament und die ungerechtfertigte Grausamkeit, die sie zu einer Hülle ihrer selbst werden lässt. All dieser Schmerz ist in ihrem stark physischen Schauspiel ablesbar. Rivettes Film besitzt Momente großer Schönheit, aber er zeigt vor allem ein System der Gewalt und Ausweglosigkeit.

Autor: Martin Klein

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I Feel Pretty (2018) Review

© Concorde Home Entertainment

© Concorde Home Entertainment

„Sei ganz du selbst“ ist eine Aufforderung, die Hollywood schon immer versuchte, unter sein Publikum zu bringen. Sich nicht von dem beeinflussen lassen, was andere denken, nicht versuchen, jemand anders zu sein, sondern eben, nun ja, ganz man selbst. Dass man immer „selbst“ ist, es sich hierbei also um vollkommenen metaphysischen Unsinn handelt, soll an dieser Stelle nicht weiter vertieft werden, denn es geht um etwas anderes: Die Idee, dass es quasi eine Essenz des „Selbst“ gibt, die bei jedem in gewissem Maße unterschiedlich ausgeprägt ist. Dabei wird die eingangs genannte Aussage bzw. Aufforderung nur allzu oft ideologisch genutzt: Die Suche nach einer eigenen Identität ist heutzutage derart fragmentarisch organisiert, dass die Konstitution des eigenen Selbst quasi zur Lebensaufgabe wird, man seiner eigenen Identität somit dauerhaft nachjagt, ohne sie jemals zu erreichen (oder erreichen zu können?). So ist man stets mit sich selbst (oder auch der vorgeblichen Verteidigung einer vermeintlichen Identität anderer) beschäftigt, ohne dabei größere politische Konflikte adäquat wahrnehmen, geschweige denn sich auf sie einlassen zu können.

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KurzCast #9 The Nun

 

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Direkt nach der Sichtung des Filmes werfen wir in der gebotenen Kürze einen Blick auf Zeitgenössisches aus der Filmwelt. Heute geht es um die Frage nach der Sinnhaftigkeit immer weiterer Spin-Offs der „The Conjuring“-Reihe. Dies und weiteres in unserer Episode zu „The Nun“!

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Chatos Land (1972) Blu-ray-Kritik

© capelight pictures

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Charles Bronson und Michael Winner – ein produktives Team. Sechs Mal arbeiteten der US-amerikanische Schauspieler und der britische Regisseur zusammen, am eindringlichsten in Erinnerung geblieben ist dabei vermutlich der Selbstjustiz-Thriller „Ein Mann sieht rot“ („Death Wish“, 1974). Winner war zudem für die ersten beiden Fortsetzungen (1982 und 1985) verantwortlich, die im Gegensatz zum Erstling jedoch von der reaktionär-konservativen 80er-Jahre-Action-Schmiede Cannon Films produziert wurden und dementsprechend deutlich plakativer ausfielen. Zuvor hatte das Gespann Winner (auf dem Regiestuhl) und Bronson (in der Hauptrolle) bereits „Kalter Hauch“ („The Mechanic“, 1972, die Vorlage für das Jason-Statham-Remake) sowie „Ein Mann geht über Leichen“ („The Stone Killer“, 1973) auf die Leinwand gebracht, ihre erste Zusammenarbeit war 1972 jedoch „Chatos Land“, der einzige ihrer gemeinsamen Filme, der nicht in der jeweiligen Gegenwart und auch nicht in einem urbanen Setting angesiedelt ist.

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KurzCast #8 Bad Spies

© STUDIOCANAL

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Direkt nach der Sichtung des Filmes werfen wir in der gebotenen Kürze einen Blick auf Zeitgenössisches aus der Filmwelt. Heute geht es um das Genre der Komödie. Dies und weiteres in unserer Episode zu „Bad Spies“!

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Into the Blue (2005) Blu-ray-Kritik

© capelight pictures

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Was ist eigentlich aus Jessica Alba geworden, derjenigen Schauspielerin, von der man Mitte der 2000er-Jahre dachte, sie würde zu einem neuen Hollywood-Superstar werden? „Honey“ (2003), „Sin City“ (2005), „Fantastic Four“ samt Fortsetzung (2005 & 2007), „The Eye“ (2008), „Machete“ (2010), „The Killer Inside Me“ (2010)…doch dann wurde es ruhig um sie, von kürzeren und wenig überzeugenden Auftritten in den Fortsetzungen „Machete Kills“ (2013) und „Sin City: A Dame to Kill For“ (2014) einmal abgesehen. Doch fehlt in dieser Aufzählung der goldenen Alba-Zeit nicht ein entscheidender Film? Was ist mit „Into the Blue“ (2005), dem Unterwasser-Taucher-Krimi-Schatzsuche-Abenteuer-Thriller, in welchem Alba an der Seite des viel zu früh verstorbenen Paul Walker zu sehen ist? Diesen Film kann man doch nicht einfach auslassen! Denn irgendwie ist es „Into the Blue“ gelungen, als einer der markanten Auftritte von Jessica Alba in Erinnerung zu bleiben. Also: Was könnte diesen Film (der finanziell ein ziemlicher Flop war) ausmachen?

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Avengers: Infinity War (2018) Review

© Marvel Studios 2018

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Für diejenigen, die den Film nicht im Kino gesehen haben, hier einiges zum Inhalt (natürlich spoilerfrei!): Nach den Ereignissen von „Captain America: Civil War“ sind die einstigen Avengers gespalten. Iron Man (Robert Downey Jr.) und Captain America (Chris Evans) sprechen nicht mehr miteinander und Thor (Chris Hemsworth) und Hulk (Mark Ruffalo) waren schon seit Jahren nicht mehr auf der Erde. Ein guter Zeitpunkt für den mächtigen Titanen Thanos (Josh Brolin), seine Suche nach den sechs Infinity-Steinen zu beginnen, um die Hälfte allen Lebens im Universum auszulöschen und somit das seiner Meinung nach „natürliche Gleichgewicht“ aller Dinge wiederherzustellen.

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Der Hauptmann (2017/2018) Review

© Weltkino

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Schon die erste Sequenz gibt den Ton an: Mit einer Weitwinkelaufnahme eines Feldes beginnend, sieht der Zuschauer in den ersten Sekunden von „Der Hauptmann“ eine Gruppe von Soldaten, die in einem Jeep Jagd auf einen Einzelnen macht. Dem Deserteur (Max Hubacher) gelingt allerdings die Flucht und bald darauf ein wahrer Glücksfund: aus einem Auto am Straßenrad birgt er eine Hauptmannsuniform und verwandelt sich in die titelgebende Figur.

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KurzCast #7 Asphaltgorillas

© Constantin Film

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Direkt nach der Sichtung des Filmes werfen wir in der gebotenen Kürze einen Blick auf Zeitgenössisches aus der Filmwelt. Heute geht es um die Frage, inwieweit sich der neue Film von Detlev Buck in die deutsche Kinolandschaft einordnen lässt. Dies und weiteres in unserer Episode zu „Asphaltgorillas“!

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In Kino Veritas #9 Die Top-Filme des Kinojahres 2017

© STUDIOCANAL

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Ja, wir können auch Latein! Dass im Kino die Wahrheit liegt, wussten wir ja schon länger, aber nun ist die Zeit gekommen, es auszusprechen. Heute diskutieren wir ausgiebig und garantiert subjektiv die besten Filme des letzten Jahres!

Wir hoffen, ihr habt ebenso viel Spaß wie wir und freuen uns auf Anregungen, Lob und Kritik.

Die Besetzung: Jakob, Laszlo, Mamon, Simon, Torsten und Janosch!

Was uns bewegt: Rückblick auf das Kinojahr 2017
00:00 – 183:19 min

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Trash Talk Reboot #7 Ant-Man and The Wasp

© wirsindmovies.com

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Eine Ameise und eine Wespe begleiten die nächste Ausgabe des Trash Talks. Wir schicken unsere drei besten Entomologen ins Rennen, um den nächsten Eintrag ins MCU auf Antennen und Flügel zu prüfen.

Review „Ant-Man and The Wasp“
00:00:00 – 00:38:18

Coming Soon…
00:38:18 – 01:31:22

Spoilertalk „Ant-Man and The Wasp“
01:31:55 – 01:42:28

Besetzung: Torsten, Meggy und Jakob

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Im Zweifel glücklich (2017/2018) Review

© Weltkino

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In seinem Regiedebüt „Year of the Dog“ (2007) erzählt Mike White von einer Frau Mitte 40, die durch den Tod ihres Hundes in eine Lebenskrise gestürzt wird. Mit seiner Tragikomödie „Im Zweifel glücklich“ (zu der er erneut auch das Drehbuch geschrieben hat) widmet er sich nun zehn Jahre später wieder einer Lebenskrise – dieses Mal allerdings der eines männlichen Protagonisten. Gespielt wird dieser von Ben Stiller, der nach „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ (2013) und „Gefühlt Mitte Zwanzig“ (2014) ebenfalls über einige filmische Erfahrung mit persönlichen Krisen verfügt. Sein Charakter Brad kämpft mit nagenden Selbstzweifeln, die durch ständige Vergleiche mit anderen – die viel glücklicher, erfolgreicher und begehrenswerter zu sein scheinen – immer schlimmer werden. Doch auch wenn die Hauptfigur zahlreiche Ängste widerspiegelt, die in unserer von stetigem Leistungsdruck geprägten Zeit vielen Menschen bekannt sein dürften, fällt es schwer, sich wirklich in ihre trüben und unentwegt kreisenden Gedanken einzufühlen.

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KurzCast #6 The Equalizer 2

© Sony Pictures

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Direkt nach der Sichtung des Filmes werfen wir in der gebotenen Kürze einen Blick auf Zeitgenössisches aus der Filmwelt. Heute geht es um das nächste Team-Up von Regisseur Antoine Fuqua mit Denzel Washington als nachbarschaftlichem Vigiliant Robert McCall. Dies und weiteres in unserer Episode zu „The Equalizer 2″!

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KurzCast #5 Meg

 

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Direkt nach der Sichtung des Filmes werfen wir in der gebotenen Kürze einen Blick auf Zeitgenössisches aus der Filmwelt. Heute jagen wir gemeinsam mit Jason Statham Haie und außerdem ein paar Klischees. Dies und weiteres in unserer Episode zu „Meg“!

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Ghostland (2017/2018) Review

© capelight pictures

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Mit „Martyrs“ (2008) schuf der französische Regisseur Pascal Laugier nicht nur einen der besten Horrorfilme des 21. Jahrhunderts, sondern einen der maßgeblich besten Horrorfilme aller Zeiten, ein transgressiver und intensiver filmischer Faustschlag, der ein großes, abschließendes Ausrufezeichen hinter die sich zu dieser Zeit bereits wieder im Rückgang befindliche Strömung der „New French Extremity“ setzte. Nach dem vollkommen andersartigen, aber nichtsdestotrotz sehr sehenswerten „The Tall Man“ (2012) meldet sich Laugier nach nun sechs Jahren filmischer Abstinenz wieder zurück und legt sein neuestes Werk „Ghostland“ vor, sein erster Film, der erfreulicherweise eine Kinoauswertung in Deutschland spendiert bekam. Alle Vergleiche mit „Martyrs“ erübrigen sich, da man ein solches Once-in-a-Lifetime-Meisterwerk kaum noch einmal toppen kann, doch „Ghostland“ legt einen Vergleich auch gar nicht nahe, sondern weist schlicht ganz eigene Qualitäten auf. Und davon gibt es viele: „Ghostland“ dürfte einer der stärksten Horrorfilme der letzten Zeit sein, womit in diesem einleitenden Absatz gleich zwei Mal mit Superlativen operiert wird.

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The Florida Project (2017/2018) Review

© Prokino

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Es gibt wahrlich nicht viele Filme, die sich den dezidiert Armen in dieser eigentlich reichen Gesellschaft widmen, den Ausgeschlossenen, denen außerhalb der Strukturen, die jeder irgendwie sieht, aber keiner wahrhaben will. Zwar drehen sich viele Filme der Hollywood’schen Traumfabrik durchaus um Figuren, die sich als Außenseiter bezeichnen lassen, doch ist es wichtig, hier eine klare Linie zu ziehen: Außenseiter werden in der Regel immer eingebunden, wenn das Märchen vom American Dream perpetuiert werden soll: Jeder kann es schaffen, auch ein Außenseiter kann zum Star werden, auch der Nerd kann eine Freundin bekommen, auch das hässliche Entlein kann sich zum schönen Schwan wandeln. Oder aber Außenseiter werden in den eher platten Vertretern des populären Kinos einfach direkt herabgewürdigt und diskriminiert, dann dienen sie zur Bestätigung des eigenen Selbstwertgefühls als „normal“ (selbstverständlich sind all diese Ausführungen ein wenig pauschal, aber treffen nichtsdestotrotz den kulturellen Kern). Die (ökonomisch und dadurch gesellschaftlich) Ausgeschlossenen sind jedoch nicht einmal mehr Außenseiter, denn letzterer Begriff impliziert zumindest eine Zugehörigkeit zu etwas (wenn auch am Rande), während das Ausgeschlossensein dies wiederum verneint. Die Ausgeschlossenen können zwar zu Außenseitern werden, doch dient dann ihr Porträt im Rahmen eines falschen filmischen Abbiegens meist wieder dem Aufstiegsmythos, so wie vor einigen Jahren in „Precious – Das Leben ist kostbar“, der trotz seiner vielversprechenden Prämisse am Ende doch wieder zumindest mittelbar in altbekannte US-amerikanisch geprägte Erzählmuster verfiel. In diese Falle tappt „The Florida Project“ nicht. Der Film von Regisseur Sean Baker, welcher einen Hang zu Werken hat, die sich mit Ausgeschlossenen beschäftigen, ist ein intensives Porträt derjenigen, die keinen Anteil an der Gesellschaft haben, ausgegrenzt, ausgeschlossen, ausgestoßen.

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KurzCast #4 Mission: Impossible – Fallout

© Paramount Pcitures  / Skydance

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Direkt nach der Sichtung des Filmes werfen wir in der gebotenen Kürze einen Blick auf Zeitgenössisches aus der Filmwelt. Heute geht es um einen der ganz großen Sommerblockbuster des Jahres 2018. Die „Mission: Impossible“-Reihe ist zurück und mit ihr Tom Cruise! Und Ving Rhames. Und Simon Pegg. Und Rebecca Ferguson. Und Alec Baldwin. Dies und weiteres in unserer Episode zu „Mission: Impossible – Fallout“!

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KurzCast #3 Sicario 2

© STUDIOCANAL

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Direkt nach der Sichtung des Filmes werfen wir in der gebotenen Kürze einen Blick auf Zeitgenössisches aus der Filmwelt. Heute gibt es ein Wiedersehen mit Josh Brolin und Benicio Del Toro, aber leider nicht mit Emily Blunt. Dies und weiteres in unserer Episode zu „Sicario 2″!

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