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Trash Talk Reboot #1: Ready Player One

 

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Der Trash Talk ist zurück – das Comeback des Jahres. Wir beschäftigen uns mit aktuellen Tendenzen des Kinos, vergöttern unsere Helden und haten gnadenlos unsere größten Feinde. In der heutigen Episode tauchen wir tief in die OASIS ein und reviewen Steven Spielbergs “Ready Player One”. Haltet euch fest und sperrt eure Lauschlappen auf.

Review: „Ready Player One“
00:00:00 – 00:42:26

Coming Soon („Avengers: Infinity War“ & „Solo: A Star Wars Story“)
00:42:27 – 01:07:45

Was uns bewegt („Tomb Raider“, „Veronica“)
01:07:46 – 01:33:51

VS
01:33:52 – 02:08:34

Die Besetzung: Torsten, Laszlo und Special Guest Meggy

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Coco – Lebendiger als das Leben (2017) Review

© 2017 Disney / Pixar

© 2017 Disney / Pixar

Seit ihrem Mega-Erfolg „Alles steht Kopf“ (2015) ist es um die US-amerikanische Trickfilmschmiede Pixar in der populärkulturellen Wahrnehmung etwas ruhiger geworden – was jedoch nicht heißt, dass sie keine Filme mehr produziert hätten. Wo sich vorher allerdings nahezu jedes ihrer Werke zu einem Instant-Klassiker entwickelte (mit der entschiedenen Ausnahme von „Cars 2“ (2011) sowie vermutlich auch „Die Monster-Uni“ (2013); Sequels taten Pixar noch nie gut), so konnte das Studio seit eben „Alles steht Kopf“ kaum mehr einen neuen Quasi-Animationskultfilm ins Rennen schicken. Nach dem völlig unter dem Radar laufenden „Arlo & Spot“ (2015) folgten lediglich zwei weitere Fortsetzungen, nämlich „Findet Dorie“ (2016) und „Cars 3“ (2017), bevor mit „Coco – Lebendiger als das Leben“ nun der Heimkinostart des neuesten Pixar-Streiches ansteht. Mal schauen, in welche Richtung sich die Rezeption in diesem Fall entwickeln wird.

Coco ist nicht die Protagonistin des Filmes – sie spielt lediglich eine sehr kleine, aber auch sehr wichtige Nebenrolle – stattdessen dreht sich die Story um den zwölfjährigen Miguel, der unbedingt Musiker werden will. Das Problem dabei ist, dass sein Ur-Ur-Großvater seine Frau und Tochter (besagte Coco, die somit die Urgroßmutter des Protagonisten ist) verlassen hatte, um als – genau: Musiker sein Glück zu finden. Nicht nur er ist seitdem thematisch tabu, auch Musik ist es in all ihren Facetten, was gegenüber Miguel, der heimlich Gitarrespielen gelernt hat, zeitweise despotische Züge annimmt. Er solle doch lieber Schuhmacher werden, so wie es die ganze Familie ist. Doch Miguel hat sich seinen Traum in den Kopf gesetzt, umso mehr, als er erfährt, dass sein Ur-Ur-Großvater der berühmte Gitarrist-Sänger-Schauspieler Ernesto de la Cruz gewesen sei. Nachdem er die Gitarre des Verstorbenen stiehlt, führt ihn dies am „Tag der Toten“ ins Reich der Toten. Dort muss er darum kämpfen, in nur einer Nacht wieder ins Reich der Lebenden zurückzukehren und parallel seine in Bezug auf Musik und eine entsprechende Karriere ebenfalls etwas verknöchert denkenden toten Familienmitglieder umzustimmen. Das Ganze wird in der für Pixar-Filme typischen Rasanz und Buntheit erzählt, wobei an „Coco“ interessant ist, dass die Gag-Dichte hier bei weitem nicht so hoch ist wie üblich.

© 2017 Disney / Pixar

© 2017 Disney / Pixar

Natürlich fehlen die typischen Slapstick-Momente nicht (die in der Regel auch sehr gut gelungen sind), natürlich fehlen die One-Liner in den Dialogen nicht, natürlich ist der Film letztlich humorvoll angelegt, doch alles scheint eine Spur heruntergedimmt worden zu sein, was vermutlich mit dem überspannenden Thema Tod zu tun haben mag. Insbesondere der Anfang, in dessen Zuge Miguel sich der Anti-Musik-Autokratie seiner Familie widersetzen muss, hat dabei teils fast melodramatische Anflüge. Für ironische Brechungen sorgen lediglich der durchgeknallte Hund Dante (der mit ins Reich der Toten reist) sowie später Héctor, den Miguel im Reich der Toten trifft und der verspricht, ihm zu helfen (der typische Sidekick). Auf einer formalen Ebene tut es mal ganz gut, in einem Film, der sich gar nicht so indirekt dem Disney-Konzern zurechnen lässt, nicht unter Gag-Dauerfeuer zu stehen; dies hatten beispielsweise die Drehbuchautoren von „Star Wars: Die letzten Jedi“ (2017) nicht hundertprozentig verstanden.

Grundlegend erzählt „Coco“ zunächst eine sehr amerikanische Geschichte – der Einzelne, der gegen alle Widerstände an seinen Traum glaubt und diesen umsetzen möchte. Interessant dabei ist jedoch, dass Miguels Umfeld dieses Prinzip eben genau nicht teilt und ihm eher hinderlich ist. Von einer gemeinsamen gedanklich-ideologischen Basis kann damit hier kaum die Rede sein, wobei dies je nach Lesart die zugrundeliegenden Implikationen sowohl abschwächen als auch verstärken kann. Miguel setzt sich gegen eine ihn in seinen Möglichkeiten einschränkende Institution (hier die Familie) zur Wehr, das ist sinnvoll, doch lehrt die Zeit, dass in der Realität genau dies in der Regel leider scheitern muss. Doch dafür ist kein Platz in einem Pixar- und somit primär Kinderfilm, hier muss der Held alle Prüfungen bestehen und kann alle von der Falschheit ihres Despotismus überzeugen. Ein American Dream in der light-Version, weil nicht mehr ganz so heroisch aufgebauscht wie noch zu früheren Zeiten und ohne den typischen „du kannst alles schaffen, wenn du nur an dich glaubst“-Monolog des Sidekicks. Immerhin, das muss man „Coco“ zugute halten, wird nach einigen diesbezüglichen dramaturgischen Haken hier die Familie auf lange Sicht tatsächlich als eine stabilisierende Instanz begriffen (sofern sie dem Einzelnen seine Freiheiten lässt), der Wert der Gemeinschaft zählt somit auf positive Weise etwas für das Selbstverständnis des Individuums.

© 2017 Disney / Pixar

© 2017 Disney / Pixar

Ein neuer Klassiker wird vermutlich auch „Coco“ nicht werden, dafür bleibt trotz des Einbezuges neuer Faktoren wie mexikanischer Traditionen oder des alles überspannenden Sujets Tod zu wenig hängen nach der Rezeption, ist der Film letztlich trotz aller Verspieltheit zu wenig prägnant und eingängig. Ein unscheinbares Kapitel in der Geschichte von Pixar, man liest, man blättert weiter und richtet seinen Fokus auf das, was da noch so kommen mag.

Autor: Jakob Larisch

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The Art of Entertainment #35 Der royale Podcast

© Sony Pictures Home Entertainment

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In dieser Ausgabe wird es königlich: Zahlreiche Filme und Serien drehen sich um Königshäuser, Adelsfamilien und royale Herrscherinnen und Herrscher. Aber wieso sind wir als Zuschauer derart fasziniert von einer Welt, deren Grundlagen so antiquiert sind und zu der wir wahrscheinlich nie einen echten Zugang haben werden?
Anlässlich des Starts der 2. Staffel von „The Crown“ wollen Michael, Markus, Jascha und die Gaststars Anna und Stefanie über Darstellungen von Königinnen, Königen und Adligen in Film und Fernsehen sprechen.

Begrüßung
00:00:00 – 00:02:42

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00:02:43 – 01:10:09

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Jumanji: Willkommen im Dschungel (2017) Review

© Sony Pictures

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Die vier Schüler Spencer, Bethany, Martha und Fridge werden zum Nachsitzen verdonnert. Als zusätzliche Bestrafung sollen sie zudem den Schulkeller ausmisten. Die äußerst umfangreiche Strafarbeit wird aber schnell vergessen, als sie eine völlig veraltete Spielkonsole finden und sich dazu entscheiden, eine Runde Jumanji zu spielen.

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Die Mumie (2017) Review

© Universal Pictures Home Entertainment

© Universal Pictures Home Entertainment

Die beiden Soldaten Nick Morton (Tom Cruise) und Chris Vail (Jake Johnson) bessern sich im kriegsgebeuteten Irak durch illegale Aktivitäten ihr Salär auf. Als bei einem Luftschlag ein altes Grab offengelegt wird, wittern sie das große Geschäft. Doch schon bald ergreift eine/die Mumie (Sofia Boutella) Besitz von Chris, der daraufhin von Nick zur Strecke gebracht wird. Doch damit beginnt der Schrecken erst, denn die Mumie wütet kurz darauf in London weiter. Zum Glück kommt ihnen der mit solchen Extremfällen bewanderte Dr. Henry Jekyll (Russell Crowe) zur Hilfe.

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47 Meters Down (2017) Blu-ray-Kritik

© Universum Film

© Universum Film

Die Unterwasserwelt übt eine ganze eigene, andersartige Faszination aus. Neben beeindruckenden Naturformationen sind es auch die zahlreichen Fische und anderen Tiere, die Staunen im Betrachter auslösen. Tauchen als Freizeit-Sportart gilt dabei als relativ sicher. Doch der Gedanke an die möglichen Ausmaße eines Fehltritts unter Wasser kann jeden Hobby-Taucher einen Schauer über den Rücken jagen. Ein solches Horrorszenario spielt auch „47 Meters Down“ nach, der auf dem Fantasy Filmfest 2017 seine Premiere feiert und nun für den Heimkinomarkt erscheint.

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Valerian – Die Stadt der tausend Planeten (2017) Review

© Universum Film

© Universum Film

Es ist eine Comicverfilmung der anderen Art. Kein Marvel, kein DC, kein international agierender Comicverlag, stattdessen eine Vorlage, die eher nur eingefleischten Fans nachhaltig etwas sagen dürfte. Es geht um eine französische Comic-Reihe, und nein, nicht Asterix, sondern „Valérian et Laureline“ (der deutsche Titel (der Comics) lautet irritierenderweise „Valerian und Veronique“), die seit 1967 in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen erscheint (der letzte Band stammt aus dem Jahr 2014). Die Comics dürften bereits viele Science-Fiction-Filme beeinflusst haben, unter anderem Luc Bessons „Das fünfte Element“, so dass es nun folgerichtig Besson ist, ein erklärter Fan der Comics, der die Vorlage erstmals direkt zum Leben erweckt. Und der Regisseur ist in Höchstform: „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ ist ein bildgewaltiges Sci-Fi-Spektakel, bunt, schräg, laut, knallig, witzig, actionreich und wunderbar unterhaltsam.

Man muss zunächst vorschieben, dass die Trailer des Filmes komplett irreführend sind. „Nach Jahrhunderten des Friedens und des Wohlstands“, wurde dort proklamiert, „will eine unbekannte Macht alles zerstören, was wir geschaffen haben.“ Dazu apokalyptisch anmutende Bilder fremder Planeten. „Agenten Valerian und Laureline“, sagt daraufhin Clive Owen, „Sie haben weniger als zehn Stunden, die Gefahr zu lokalisieren und auszuschalten.“ Nun ja, darum geht es hierbei absolut nicht. Man kann jedoch kaum etwas über die Story verraten, ohne nicht den Film fast vollumfänglich zu spoilern. Immerhin stimmt es, dass Valerian (Dane DeHaan) und Laureline (Cara Delevigne), zwei interplanetarische Agenten, von Commander Filitt (Clive Owen) beauftragt werden, ein Problem zu lösen, doch sowohl die ganze Ausgangssituation als auch die Natur der Bedrohung sind eine komplett andere, als es die Trailer suggerieren. Auch die Bilder, die über die genannten Worte gelegt wurden, sind im Rahmen des Filmes in komplett anderen Zusammenhängen zu sehen, zumal die Zehn-Stunden-Frist an keiner Stelle vorkommt. Dies alles ist insofern schade, als dass die Trailer (leider) nicht unbedingt überzeugend gestaltet waren und somit eigentlich potenziell positiv gestimmte Zuschauer eventuell von einem Kinobesuch abgehalten haben. Doch dafür ist das Heimkino ja schließlich auch da.

© Universum Film / STX Entertainment Motion Picture Artwork © 2017 STX Financing, LLC.

© Universum Film / STX Entertainment Motion Picture Artwork © 2017 STX Financing, LLC.

So viel sei gesagt: Besson nutzt das Hitchcock’sche Konzept des MacGuffin ganz fantastisch. Der Gegenstand, der hier gesucht und gefunden wird, ist derart arbiträr, dass man als Zuschauer regelmäßig daran erinnert werden muss. Die Story ist dementsprechend dünn, das macht aber nichts, denn „Valerian“ funktioniert auch so ganz hervorragend. In gewisser Weise entfaltet sich der Film wie ein Videospiel: Alpha, die titelgebende Stadt der tausend Planeten, ist eine ganz eigene Welt unzähliger Alien-Spezies, die in verschiedenen Sektoren leben, welche nach und nach von den beiden Helden (vergleichbar zu einzelnen Levels) fast wie ein Episodenfilm mehr oder minder „abgeklappert“ werden, während sich Besson und seine Setdesigner auf eine derartig nachhaltige Weise kreativ austoben, dass es als Zuschauer enorm Freude macht, jedes weitere neue Areal sowohl auf visueller Ebene wie auch im Hinblick auf die jeweils eigenen Charaktereigenschaften der verschiedenen Spezies zu entdecken. Die Action ist stets temporeich und spektakulär inszeniert, das CGI ist State-of-the-Art, fällt an keiner Stelle negativ auf und das, obwohl vermutlich ein großer Großteil des Filmes vor grünen oder blauen Hintergründen gedreht worden sein dürfte. Gegen Ende, als der Grundkonflikt seinen Höhepunkt erreicht, zieht der Film dann auch auf seiner narrativen Ebene noch etwas an und bringt so seine (ja durchaus vorhandene, nur eben nicht im Vordergrund der Show stehende) Geschichte tatsächlich zu einem relativ runden Abschluss.

Die Darsteller spielen ihre Parts locker herunter und harmonieren gut miteinander, wobei insbesondere Cara Delevigne nach ihrem enorm enttäuschenden Auftritt in „Suicide Squad“ (dort verschwand sie allerdings auch die meiste Zeit hinter einer Wand aus CGI-Effekten, die ihr viele Ausdrucksmöglichkeiten nahmen und übrigens denen von „Valerian“ zu keiner Zeit das Wasser reichen können) zeigt, dass sie durchaus zu einer überzeugenden schauspielerischen Leistung fähig ist. Clive Owen kommt bei 137 Minuten Laufzeit irgendwie nur auf knapp eine Viertelstunde Screentime, wobei er tatsächlich etwas blass bleibt, so dass neben Dane DeHaan eigentlich lediglich Ethan Hawke in einem knappen, aber prägnanten Auftritt sowie insbesondere Rihanna lobend zu erwähnen sind, deren (zentrale) Szene eines der Highlights des Filmes darstellt: Sie spielt die Burlesque-Tänzerin Bubble mit gestaltwandlerischen Fähigkeiten und transformiert sich während ihrer komplett ausgespielten, etwa fünfminütigen Bühnenshow durch mehrere musikalische Epochen sowie die entsprechenden Outfits, was nicht nur aufgrund der bereits angesprochenen visuellen (und hierbei obendrein auditiven) Kreativität seitens des Films, sondern auch aufgrund des tänzerischen Könnens der in dieser Szene als Double fungierenden kanadischen Tänzerin Emilie Livingston überaus beeindruckend ist.

© Universum Film

© Universum Film

Die Dialoge sind trotz des eindeutigen Fokus‘ auf die visuelle Gestaltung straff geschrieben und dabei sehr humorig, dienen passend zur dramaturgischen Gesamtgestaltung oftmals eher der Situationskomik, was den Spaß am Film allerdings keinesfalls schmälert, sondern eher noch unterstützt; insbesondere hinsichtlich des Running Gags, dass Valerian unbedingt Laureline heiraten möchte und ihr in allen möglichen und unmöglichen Situationen einen entsprechenden Antrag macht. Auf einer Meta-Ebene zitiert sich der Film zudem trotz oder vielleicht auch gerade wegen der einflussreichen Vorlage quer durch Populärkultur und Filmgeschichte, was ja durchaus zu Besson als altem Postmodernisten passt. „Valerian“ feuert aus allen (visuellen) Rohren, der er zu bieten hat und ist trotz der etwas geringer ausgeprägten dramaturgischen Tiefe ein herausragendes Beispiel für an keiner Stelle langweilig werdendes Überwältigungskino, er ist ein im doppelten Wortsinne effektvolles Spektakel, ein Bilderrausch in Reinkultur, der die Macht des Kinos in dessen reiner Form zelebriert.

Autor: Jakob Larisch

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Colors – Farben der Gewalt (1988) Blu-ray-Kritik

© capelight pictures

© capelight Pictures

Die 1980er-Jahre waren nicht nur politisch, sondern auch filmisch ein eher konservatives Jahrzehnt. Insbesondere im populären (Action-)Kino dominierten Helden, welche in vielen Fällen eine kulturelle Repräsentation der Ideologie des damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan darstellten und zudem ein damit einhergehendes, ganz bestimmtes Körperideal erfüllten. Doch ebenso wie auch ein Regisseur wie Oliver Stone in den 1980er-Jahren eine filmische Blütezeit erlebte, der ganz sicher nicht in die Nähe konservativer Ideen zu rücken ist, so gab es immer wieder Filme, die sich dem herrschenden politischen Zeitgeist entgegenstellten. Einer davon ist der unter der Ägide von New-Hollywood-Urgestein Dennis Hopper entstandene Polizeifilm „Colors – Farben der Gewalt“, welcher sich mit der von den Gangs auf den Straßen von Los Angeles ausgehenden Gewalt auseinandersetzt, dabei jedoch eine größere Kontextualisierung vornimmt und einen Teufelskreis aus mangelnder Kommunikation und einer dramatisch schlechten sozialstaatlichen Politik reflektiert.

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Song to Song (2017) Review

Patti Smith und Faye (Rooney Mara)

© STUDIOCANAL Home Entertainment

Über das vergangene Jahrzehnt hinweg hat Terrence Malick jenen aktuellen Stil kultiviert, der das bisherige Gesamtwerk in zwei große Blöcke unterteilt: Zunächst die frühen Filme, die mittlerweile vor allem durch die wahnsinnigen Pausen dazwischen legendär geworden sind – und dann nach dem Cannes-Triumph in der Folge von „The Tree of Life“ der zweite Frühling des Regisseurs, eine bis heute andauernde Phase neuer Produktionen, die sich vor allem durch die permanente Zusammenarbeit mit dem derzeit besten Kameramann seiner Zunft, Emmanuel Lubezki, zu einem ästhetisch wie inhaltlich homogenen „Spätwerk“ zusammenfügen. Diese Filme sind stets lose zusammenhängende Fragmente um verpasste, unerwiderte Liebe, um die Suche nach Sinn oder Kraft mithilfe anderer Personen bis zur Abhängigkeit von jenen. Diese Parameter sind es, die einen neuen Malick sofort als solchen erkennbar machen, sie etablieren eine Handschrift.

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The Art of Entertainment #34 Kultige Spätzünder

© 20th Century Fox Home Entertainment

© 20th Century Fox Home Entertainment

 

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Es gibt Filme, die sind weltbekannt. Das bedeutet jedoch nicht zwangsweise, dass diese Filme bereits zur Zeit ihres Erscheinens zu Blockbustern wurden. Viele Filme finden ihr Publikum erst im Nachhinein und werden dann manchmal zu sogenannten Kultfilmen.
Über diese kultigen Spätzünder wollen Michael, Jascha, Sebastian und Markus in dieser Ausgabe diskutieren.

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00:02:24 – 01:13:27

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68 Kill (2017) Blu-ray-Kritik

© 2016 Chip Thrills, LLC  

© 2016 Chip Thrills, LLC

Was soll man zu diesem Film schreiben? „68 Kill“ ist eines jener Werke, das man sich anschaut und dann schnell wieder gedanklich ad acta legt. Ein absoluter Durchschnittsfilm. Nicht wirklich gut, nicht wirklich schlecht. Man rezipiert ihn, schmunzelt ein paar Mal, dann ist er zu Ende und man wendet sich wieder wichtigeren Dingen zu. Wäre „68 Kill“ in einigen Momenten nicht sehr brutal, wäre er eigentlich der perfekte Film für das Abendprogramm von Tele 5. Nichts für die SchleFaZ-Spezialisten Oliver Kalkofe und Peter Rütten, dafür ist der Film zu professionell produziert. Aber da der Rest des Privatfernsehens dann doch eher populärer unterwegs ist, wäre dieser Sender die ideale Plattform. Man merkt, dass es zu dem Film nicht viel zu sagen gibt, wenn sich der Kritiker schon im einleitenden Absatz Gedanken über eine mögliche und vermutlich niemals stattfindende TV-Verwertung macht.

In „68 Kill“ geht es um einen Mann zwischen drei Frauen. Eine ist durchgeknallt, die zweite ist charmant und die dritte ist durchgeknallt und sadistisch. Der Mann, das ist Chip (Matthew Gray Gubler, bekannt aus „Criminal Minds“), ein voll netter und etwas zurückhaltender „Boy Next Door“. Die erste durchgeknallte Frau ist seine Freundin Liza (AnnaLynne McCord, bekannt aus „Excision“). Gemeinsam stehlen sie 68.000 Dollar (daher der Filmtitel, falls dieser ab hier noch irgendeiner Erklärung bedurft hätte) von Lizas „Sugar Daddy“ (der Begriff steht exakt so auf dem Backcover der Blu-ray-Hülle), der dabei versehentlich ums Leben kommt. Chip macht das völlig fertig, Liza nimmt’s gelassen. Nun gut. Auftritt zweite Frau (die Charmante): Violet (Alisha Boe, bekannt aus der Netflix-Serie „Tote Mädchen lügen nicht“), die irgendetwas mit dem „Sugar Daddy“ zu tun hatte und von Liza und Chip prompt in den Kofferraum ihres Autos gesperrt wird. Also eher von Liza, denn Chip ist auch davon nicht wahnsinnig begeistert, da er sich sofort ein wenig in sie zu verknallen scheint. Bei Lizas Bruder Dwayne (Sam Eidson, nicht wirklich bekannt für etwas, hat aber immerhin den Kurzfilm „Mitt Romney’s Brain Gets Hacked“ in der Vita stehen) machen sie eine kurze Pause, aber Dwayne ist noch viel durchgeknallter als alle anderen Charaktere zusammen, er ist eine Art Leichenpräparator, aber halt just for fun. Chip klaut Lizas Auto, lässt Violet frei, die aber gleich was mit ihm anfängt. Gemeinsam gehen sie in ein Motel, treffen allerdings beim Tanken vorher auf die durchgeknallte und sadistische Frau (Sheila Vand, bekannt aus „A Girl Walks Home Alone At Night“). Die ist hier aber noch nicht sadistisch, sondern erst einmal nur unfreundlich. Sadistisch wird sie später, aber wie und warum, das würde bereits in den Spoiler-Bereich fallen.

© 2016 Chip Thrills, LLC  

© 2016 Chip Thrills, LLC

So oder so ähnlich. Regie geführt hat Trent Haaga, Drehbuchautor von Horrorfilmen wie „Deadgirl“ und „Cheap Thrills“ sowie des Videospiels „The Evil Within 2“. Natürlich ist das Ganze als Geschlechter-Rollentausch angelegt, da es dieses Mal die Frauen sind, welche die Handlung vorantreiben, während der zurückhaltend-schüchterne Mann eigentlich nur als Spielball fungiert. Wem oberflächliche Frauenpower reicht, wem schlicht weibliche Charaktere reichen, die mal das Heft in die Hand nehmen, der findet im vorliegenden Film vielleicht auch einen feministischen Subtext. Ansonsten sei allen Interessierten in dieser Hinsicht definitiv eher „Scouts vs. Zombies“ (2015) ans Herz gelegt, der verstand im Kontext seiner Figuren, ihrem Verhältnis zueinander, ihren Handlungen und deren Implikationen deutlich mehr von Feminismus. Vielleicht ist in „68 Kill“ aber auch einfach alles voll ironisch gemeint, so dass man sich am Ende für nichts rechtfertigen muss. Der Film hat dabei durchaus satirisches Potenzial, spielt das aber nicht vollkommen aus. Einige Szenen sind in der Tat vergleichsweise witzig, teils auf Dialogebene, teils auf visueller Ebene; anderes ist nur plakativ, wieder anderes verpufft einfach. Ansonsten sticht der Film am ehesten hinsichtlich Gewaltdarstellung heraus, die FSK-18-Freigabe ist vollkommen gerechtfertigt. Für die Kategorie des völlig überdrehten „Fun-Splatter“ à la „Braindead“ (1992) reicht es allerdings auch wieder nicht. Die Darsteller machen ihre Sache immerhin gut, allen voran Matthew Gray Gubler und AnnaLynne McCord, die ihr Talent für psychotische Charaktere ja schon in „Excision“ formidabel unter Beweis gestellt hat (ein Film, der übrigens zehn Mal besser ist als „68 Kill“).

© MFA

© MFA

Was also bleibt als Fazit? Kann man schauen, muss man aber nicht. Definitiv nicht für einen zweistelligen Betrag käuflich erwerben, eher mal darauf warten, dass der Film entweder in der Amazon-6-für-30-Aktion (für Sammler physischer Datenträger) oder im Prime-Abo enthalten ist. Wenn man echt nichts besseres zu tun hat, dann kann „68 Kill“ tatsächlich leidlich unterhaltsam sein. Passt schon. Wie gesagt, der Film ist an sich nicht wirklich schlecht im Sinne von mies, also wird an dieser Stelle auch nicht dezidiert davon abgeraten. Es gibt jedoch deutlich bessere Streifen, die ein Heimkino-Release definitiv mehr verdient hätten, denen es aber verwehrt bleibt. Auf der hier besprochenen Blu-ray findet sich zudem zwar ein ganz schickes alternatives Wendecover im gezeichneten Retro-Stil, allerdings konsequenterweise keinerlei Bonusmaterial.

Autor: Jakob Larisch

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Happy Deathday (2017) Review

© Universal Pictures

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“Und täglich grüßt das Murmeltier” (1993) – da es völlig unmöglich ist, eine Kritik über “Happy Deathday” zu schreiben, ohne auch nur einmal den Klassiker von Harold Ramis mit Bill Murray in der Hauptrolle des zynischen Wetteransagers Phil Connors zu erwähnen, muss dies gleich zu Beginn aus dem Weg geräumt werden. Denn letztendlich lässt sich „Happy Deathday“ in einem Satz ziemlich genau als 2017er-Teenie-Slasher-Variante des bereits genannten Filmes beschreiben. Das Setup ist dabei folgendes: Die College-Studentin Theresa „Tree“ Gelbman (Jessica Rothe) erlebt ein- und denselben Tag immer wieder von neuem. Dabei handelt es sich nicht nur um ihren Geburtstag, sondern bizarrerweise auch um ihren Todestag. Denn am Ende jeder Zeitschleife wird sie von einem unbekannten Maskierten getötet. Als es Tree so langsam dämmert, dass sie den selben Tag immer wieder erlebt und ihr Tod unausweichlich die Zeitschleife neu in Gang setzt, versucht sie  herauszufinden, wer ihr Mörder ist und den Anschlag auf ihr Leben zu vereiteln.

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Justice League (2017) Review

Die Welt trauert immer noch um Superman, der am Ende von „Batman v Superman: Dawn of Justice“ (2015) sein eigenes Leben geopfert hat, um die Menschheit zu retten. Währenddessen jedoch bereiten sich Batman (Ben Affleck) und Wonder Woman (Gal Gadot) auf den bevorstehenden Angriff des Weltenzerstörers Steppenwolf (Ciarán Hinds) vor, wofür sie ein Team aus den sogenannten „Meta-Menschen“ zusammenstellen. Mit Ausnahme von Barry Allen/The Flash (Ezra Miller) haben die Auserwählten aber überhaupt keine Lust auf gemeinsame Heldentaten. Doch als Steppenwolf das erste Mal in Erscheinung tritt, sind alle Zweifel wie weggeblasen.

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Professor Marston & the Wonder Women (2017) Review

© Sony Pictures

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In diesem Kinosommer und im Zuge des anhaltenden Publikumsinteresses für das Superhelden-Genre durfte nun, über 70 Jahre nach ihrer Erschaffung, mit „Wonder Woman“ erstmals die bekannteste Superheldin ihr Kino-Debüt feiern. Im Fahrwasser des Blockbusters dürften auch mehr und mehr Interessierte über die ungewöhnlichen Wurzeln des Charakters gestolpert sein, gilt die Figur doch nicht von ungefähr als feministische Ikone erschaffen und über die Comic-Dekaden weiter erarbeitet. Eine ebenso, wenn nicht sogar viel interessante Facette bildet dabei das Leben von Wonder-Woman-Schöpfer William Marston selbst. Denn in Marstons Privatleben und, der Legende nach zumindest, auch für die Erschaffung seiner Comic-Figur sollen gleich zwei Frauen in seinem Leben, Ehefrau Elizabeth und Mätresse Olive, eine bedeutende Rolle gespielt haben. Diesem faszinierenden Figuren-Trio widmet sich Regisseurin Angela Robinson in ihrem „Professor Marston & The Wonder Women“, der als Biopic getarnt die ganz alten Fragen des Zwischenmenschlichen in bekannten Drama-Strukturen beleuchten will – und damit wahrschlich eine der erfrischendsten Liebesgeschichten dieses Jahres geworden ist.

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Die Weibchen (1970) Blu-ray-Kritik

© Bildstörung

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Auch die deutsche Filmgeschichte hat einige Obskuritäten zu bieten, vielleicht nicht ganz so viele wie die französischen Nachbarn („Emmanuelle“ lässt grüßen) und erst recht nicht so viele wie die Italiener (deren filmisches Schattenkabinett vom Giallo über Kannibalenfilme bis hin zum Zombie-Wahnsinn reicht), doch beginnend in den 1960er-Jahren entstand in der Bundesrepublik so einiges an Werken, was sich heutzutage als vergessen oder verdrängt erweist bzw. anderweitig nicht mehr auf dem allgemeinen filmhistorischen Radar kreist. Mehr oder minder parallel zu der Entwicklung des Neuen Deutschen Films, der sich auf stilistisch teils radikale Weise bewusst von „Papas Kino“ à la Heimatfilm abgrenzte, wurden abseits des auch heute noch gern zitierten Zirkels um Regisseure wie Rainer Werner Fassbinder, Alexander Kluge, Werner Herzog, Edgar Reitz und Volker Schlöndorff Filme produziert, deren Spannweite von „reinen“ Genrefilmen durch Auteur-Regisseure wie Roger Fritz („Mädchen: Mit Gewalt“, 1969) oder Roland Klick („Deadlock“, 1970) über Exploitationfilme wie „Hexen bis aufs Blut gequält“ (1970) hin zu einer hohen Welle von Erotik- und Sex-Filmen wie der „Lederhosen“-Reihe oder den Schulmädchen-Reports reichte. Inmitten dieses Konglomerats an filmischen Eigentümlichkeiten erblickte 1970 auch „Die Weibchen“ das Licht der Welt, mit Uschi Glas in der Hauptrolle, noch klar erkennbar vor ihrer Hinwendung zu eher konservativen politischen Standpunkten. Regisseur war der Tschechoslowake Zbyněk Brynych, der insbesondere 1962 mit dem Holocaust-Drama „Transport aus dem Paradies“ ein gewisses Ansehen gewonnen hatte und ab dem Ende der 1960er-Jahre verstärkt für das ZDF arbeitete. 1970 inszenierte er insgesamt drei deutsche Spielfilme: „O Happy Day“, „Engel, die ihre Flügel verbrennen“ und eben „Die Weibchen“, wandte sich dann Mitte der 1970er-Jahre wieder der Tschechoslowakei zu, bevor er ab den ausgehenden 1980er- bis in die 1990er-Jahre hinein erneut für das deutsche Fernsehen tätig war.

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Overdrive (2017) Review

© Universum Film

© Universum Film

Schnelle Autos, eine Crew, die irgendetwas latent Kriminelles anstellt, aber dann doch nicht so kriminell ist, dass sie nicht mehr als Identifikationsbasis für den Zuschauer taugen würde, Verfolgungsjagden, markige One-Liner und eine schicke landschaftliche Kulisse? Klingt nach einem weiteren Film aus der „The Fast and the Furious“-Reihe, ist aber die französisch-US-amerikanische Co-Produktion „Overdrive“, für welche allerdings zumindest die letzten vier bis fünf „Fast & Furious“-Teile in der Tat als zentrale Inspiration gedient haben dürften. Dass „Overdrive“ in Frankreich spielt, ist kein Zufall, denn er wurde mitproduziert von Pierre Morel, seine Zeichens Regisseur von „Taken“ („96 Hours“), dessen Handlung selbst zu großen Teilen in Frankreich angesiedelt ist und dessen Produktion wiederum in den Händen von Luc Bessons Action-Schmiede Europacorp lag (ebenso wie die „The Transporter“-Filme mit Jason Statham, die, Überraschung!, sich ebenfalls um Auto-Action in französischen Gefilden drehen). Besson selbst hatte bei „Overdrive“ seine Finger wohl nicht mit im Spiel, dennoch reiht sich der Film in puncto Ansatz und Stimmung nahtlos in die Reihe der angesprochenen Werke ein.

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Fack ju Göhte 3 (2017) Review

© Constantin Film

© Constantin Film

Nun kommt also der Abschluss der glorreichen „Fack ju Göhte“-Trilogie „endlich“ in die Kinos. Zum dritten Mal können wir folglich den Ex-Bankräuber, Vollzeit-Frauenheld und nun auch Lehrer Zeki Müller (Elyas M’Barek) dabei beobachten, wie er versucht, seine Problemklasse aus der Goethe-Gesamtschule irgendwie zum Abi zu hieven. Nachdem bereits Teil 1 und Teil 2 die jeweils erfolgreichsten Filme des Jahres in Deutschland waren, ist auch bei „Fack ju Göhte 3“ davon auszugehen, dass es ein absoluter Kassenschlager wird. In einem Interview mit dem Morgenmagazin hat Elyas M’Barek kürzlich verlauten lassen, dass der dritte Teil der beste der Reihe sei. Natürlich bleibt ihm nichts anderes übrig, als genau dies zu sagen, aber trotzdem schauen wir mal, ob er Recht hat.

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Thor: Tag der Entscheidung (2017) Review

© Disney / Marvel Studios 2017

© Disney / Marvel Studios 2017

Seit dem ersten Kino-Auftritt Iron Mans vor nun fast zehn Jahren sind die Marvel-Helden aus der Blockbusterlandschaft nicht mehr wegzudenken und 2017 könnte dabei durchaus als die „bunte Periode“ des Studios in Erinnerung bleiben. Denn wo die Captain Americas, die Avengers und sogar die schrilleren Guardians zwar immer mit lockerem Ton, aber auch gedämpften Farben die Leinwand für sich beanspruchten, leitete doch spätestens „Dr. Strange“ die Kehrtwende ein – und das „Guardian of the Galaxy“-Sequel feierte sein Filmende mit einem bunt-knalligen Weltraumfeuerwerk kurzerhand selbst und farbenfroh. Nur passend also, wenn das in der Vorlage schon immer etwas abgespacedere „Thor“-Universum in seiner dritten Auskopplung der aktuellen Linie weiter folgt und seine Weltenhatz zwischen Hulk-Grün und Alien-Rosa anlegt. Und das, obwohl sich doch am Horizont schwarze Wolken für Thor, Loki und ihr Volk auftun.

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Kikujiros Sommer (1999) Blu-ray-Kritik

© capelight pictures

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Takeshi Kitano ist ohne Zweifel einer der ganz Großen im japanischen Kino, nicht nur in Bezug auf die Gegenwart, sondern auch mit Blick auf die japanische Filmgeschichte als Ganzes. Seit Beginn der 1990er-Jahre dreht der Regie-Tausendsassa und ehemalige Komiker wahlweise knallharte Yakuza-Thriller, absurde Komödien, blutige Historienfilme oder melancholisch angehauchte Melodramen, wobei er auch selbst immer wieder die Hauptrolle übernimmt. Mit „Hana-Bi – Feuerblume“ gelang es ihm 1997, den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen von Venedig zu gewinnen, wodurch sein Schaffen seitdem auch internationale Aufmerksamkeit genießt. Mit dessen Nachfolger „Kikujiros Sommer“ schuf er daraufhin einen Film, der sich von seinem bisherigen Werk in einigen Facetten abhob und seine melancholischen Tendenzen mit einer leisen und zurückhaltenden Form der Komik verband.

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The Art of Entertainment #33 Guilty Pleasures

© Sony Pictures

© Sony Pictures

 

 

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Wir alle haben sie – die sogenannten „Guilty Pleasures“!
Dazu zählen Filme und Serien, mit denen wir Freude haben, obwohl sie in der allgemeinen Wahrnehmung kein hohes Ansehen genießen oder sogar als merkwürdig eingestuft werden. Auch Michael, Jascha, Sebastian und Markus wollen über ihre dunkelsten Film- und Seriengeheimnisse sprechen und am Ende die Top 5 ihrer „Guilty Pleasures“ präsentieren.

Begrüßung
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